
Roland Golderer

Tipps von Schrenk

Thomas Schrenk

Simon Dörner

Christian Schneidawind
Golderer in Hollfeld auf dem Treppchen
Team Texpa-Simplon am 15.05.2007 - 09:15 Uhr
Hollfeld, zwischen Bamberg und Bayreuth gelegen, war Austragungsort des "Fränkischen Schweiz Mountainbike Marathons 2007". Neben den Texpa-Simplon-Fahrern Thomas Schrenk und Roland Golderer befanden sich unter den Startern der spätere Sieger Roland Stauder (Italien – Corratec World Team) und der Zweitplatzierte Andi Strobel (Fiat-Rotwild).
Schrenk und Golderer auf dem Fully unterwegs
Schon zum Startsignal, abgegeben von Hollfelds Bürgermeisterin, um 10 Uhr herrschten angenehme Temperaturen und es wartete eine von den Veranstaltern hervorragend präparierte 35 Kilometer lange Strecke (ca. 800 Höhenmeter), die Schrenk und Golderer dreimal fahren wollten. Schon im Vorfeld hatten sie beschlossen mit ihren Simplon-Stomps zu starten, um in den technischen Abfahrten Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu haben. Golderer führte die gesamte Konkurrenz über den ersten Anstieg hinein in die erste Abfahrt, in der er sich zusammen mit einem anderen Fully-Fahrer leicht absetzen konnte. Kurze Zeit später schlossen allerdings circa 15 Fahrer zusammen mit Schrenk wieder auf und erst im Anstieg zum "Mittelberg" beziehungsweise kurz danach hatte sich vor allem durch die Tempoarbeit, zunächst von Strobel, dann von Golderer, eine siebenköpfige Gruppe nach vorne abgesetzt.
Schrenk mit Defekt - Golderer ging die Kraft aus
Bei Kilometer 25 befand sich Schrenk mit etwa zwei Minuten Rückstand zur Spitze auf dem achten Platz, als ihn leider ein Defekt ereilte, den er zwar beheben konnte, aber ein sehr gutes Ergebnis, selbst auf der 70 Kilometer langen Mittelstrecke, war damit leider nicht mehr möglich. Inzwischen nahm Golderer in der Spitzengruppe bis zu Beginn der letzten und entscheidenden Runde jeden Anstieg von der ersten Position aus, sodass bald klar war, unter welchen Fahrern die Podestplätze ausgefahren werden würden. Leider hieß das für Golderer etwas zu früh der dritte Platz, denn schon 30 Kilometer vor dem Ziel, musste er Stauder und Strobel ziehen lassen – die Kraft war weitestgehend aufgebraucht und Krämpfe in der Arm- und Rückenmuskulatur erlaubten ihm nur noch eine geringe Intensität, aber immerhin war somit der dritte Platz hinter Strobel und Stauder gesichert.
Dörner und Schneidawind in Bayreuth
Für das nächste Wochenende heißt der Wettkampfort Bayreuth. Kurzfristig zu einem Start beim 1. Fichtelgebirgsmarathon entschlossen haben sich die beiden Texpa-Simplon-Piloten Simon Dörner und Christian Schneidawind. Beide Fahrer werden über die Halbmarathondistanz von 70 km mit 1.800 hm an den Start gehen, und werden da sicherlich zu den Favoriten zu zählen sein. Das Team Texpa-Simplon vertritt seit Jahren die Auffassung, dass es wichtig ist, sich sowohl der harten Konkurrenz bei Großveranstaltungen zu stellen, wie auch auf kleineren Marathonveranstaltungen im bayerischen Raum Präsenz zu zeigen. Weitere Kurzentschlossene können sich ebenfalls noch am Donnerstag (17. Mai) direkt vor Ort anmelden. Nähere Infos zur Premierenveranstaltung gibt es unter:
www.bikesportbuehne-bayreuth.de.
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