
Podium Elite

Podium Masters

David Voll

Simon Dörner

Roland Golderer

Christian Schneidawind
Golderer siegt zum dritten Mal in Goseck
Team Texpa-Simplon am 03.04.2007 - 10:15 Uhr
Golderer, Weinhold, Danowski, Schneidawind und Schön, so lautete das Endergebnis zum ersten Lauf des Mitteldeutschlandcups. Gewisse Parallelen zum Vorjahr sind hierbei nicht zu leugnen. Der Neuzugang des Teams Texpa-Simplon, Roland Golderer, dominierte wie im Vorjahr das circa 70 Mann starke Elite-Starterfeld.
Schrenk wird undankbarer Vierter
Einige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gab es doch. Der Veranstalter konnte durch eine zum größten Teil völlig neue Streckenführung den Fahrern einen anspruchsvollen und interessanten Cross-Country-Parcours präsentieren. Auch die äßeren Bedingungen trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Als erster vom Team Texpa-Simplon ging in der Klasse Masters I Thomas Schrenk (SC Willingen) an den Start. Er musste aus der dritten Startreihe das Rennen aufnehmen. Im "Olympiadownhill" verlor er einige wertvolle Sekunden. Am Ende der ersten von vier Runden hatte er einen Rückstand von 1:30 Minuten auf die Spitzengruppe. Von Position zehn aus schob er sich Runde um Runde weiter nach vorne und finishte nur um zwei Sekunden geschlagen als undankbarer Vierter.
"Stau" im Olympiadownhill kostet Plätze
Im Eliterennen starteten Golderer (RSV Schwalbe Elmendingen) und Schneidawind (RVC Trieb) aufgrund ihrer Vorjahresplatzierung aus der ersten Startreihe. Voll (RSV Bad Hersfeld) und Dörner (RVC Trieb) mussten sich im hinteren Drittel des Feldes einreihen, was ihnen in der ersten Runde wegen "Stau" im Olympiadownhill zum Nachteil wurde. Golderer übernahm Mitte der ersten Runde die Führung in einer fünfköpfigen Spitzengruppe. Schneidawind folgte auf Position acht in einer Verfolgergruppe und Dörner und Voll positionierten sich um Platz 20.
Schneidawind arbeitet sich nach vorne
Golderer diktierte das Tempo an der Spitze und konnte sich zusammen mit Andi Weinhold (SRM Simplon) absetzen. Schneidawind kam im Laufe der sechs zu absolvierenden Runden immer besser mit dem Kurs zurecht und arbeitete sich noch um vier Plätze nach vorne. Ähnlich wie Teamkollege Thomas Schrenk musste er sich wegen vier Sekunden mit dem undankbaren vierten Platz hinter Stefan Danowski (RG BSV Hamburg) zufrieden geben. Dörner konnte ab der zweiten Runde mächtig aufs Tempo drücken, schloss auf seinen Teamkollegen Voll und weitere vor ihm liegende Fahrer auf. Zusammen schoben sich die Texpa-Simplon-Biker Runde um Runde weiter nach vorne. Für beide reichte es am Ende noch für eine Platzierung unter den Top Ten. Dörner finishte als Achter, knapp dahinter kam Voll als Neunter ins Ziel. Alle Texpa-Simplon-Biker können mit ihrem Abschneiden zufrieden sein und motiviert an die nächsten Rennen herangehen. In zwei Wochen wird das Team beim Bundesliga-Auftakt in Münsingen geschlossen am Start stehen.
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