Die Entscheidung, sich aus dem (Wett-) Kampf um die Olympiaqualifikation zurückzuziehen, forderte eine gewisse Distanz vom Rennzirkus.
Nach einer fast vierwöchigen Rennpause startete Jungmeier am 1. Mai in ihre "neue" Saison
Beim 11. Voralpen MTB Marathon in St. Veit a. d. Gölsen, dem super organisierten Auftaktmarathon der diesjährigen Trek MTB Challenge, fuhr die "Ciclopia Pro Team"-Fahrerin auf der Classic-Strecke (ca. 60 km und 2.000 hm) einen sicheren Sieg nach Hause. "Dieser Marathon war für mich sehr wichtig, denn er holte mich aus dem Motivationsloch, das sich in den letzten Wochen aufgetan hatte. Mein Plan war, das Damenfeld defensiv von der Spitze aus zu kontrollieren - das ist Gott sei Dank gutgegangen!"
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Drei Schwerpunkte für ihre letzte Saison
In ihrer neuen Saisonplanung - gleichzeitig ihre letzte, denn die Niederösterreicherin wird ihre Profikarriere beenden - widmet sich Bärbel Jungmeier folgenden drei Schwerpunkten: Sportlich möchte sie vorwiegend bei Marathons für gute Ergebnisse sorgen. So stehen einerseits Veranstaltungen im Sportland Niederösterreich auf dem Programm, andereseits attraktive Bewerbe, die schon lange auf "ihrer" Liste stehen. "Sportliche Herausforderungen und Spaß am Biken stehen für mich in der Saison im Vordergrund. Aus diesem Grund möchte ich mich derzeit noch auf keinen detaillierten Rennkalender (13 Saisonen sind genug!) festlegen, sondern manchen Wettkampfeinsatz ganz spontan entscheiden."
Aufgaben als Testimonial
Als Testimonial wird Bärbel Jungmeier für ihre Sponsoren verstärkt im Einsatz sein. Unter der Schirmherrschaft von VW Meisner wird sie beispielsweise zwei MTB Workshops im Waldviertel anbieten, weiterhin die Patronanz über den NÖ Nachwuchscup übernehmen, im Projekt Wogos Trainingseinheiten gestalten und in der AMA Kampagne "Fleisch bringts" mitwirken.
"Muss auch an meine Zukunft denken"
Darüberhinaus wird Bärbel ihre Karriere nach der Karriere vorbereiten. "Auf erfolgreiche Jahre im Leistungssport zurückblicken zu können, ist ja super, aber ich muss auch an die Zukunft denken und so arbeite ich bereits jetzt intensiv an meinen neuen, beruflichen Perspektiven."