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Impressionen
Birkebeiner: Auf den Spuren mittelalterlicher Geschichte
Pia Sundstedt am 30.08.2008 - 22:32 Uhr
1206 war Norwegen am Rand eines Bürgerkriegs. Zwei rivalisierende Clans, die Bagler und die Birkebeiner stritten sich um die Macht im Land. Der 18 Monate alte Prinz Hakon Hakonson war der Thronfolger der Birkebeiner und seine Mutter fürchtete um sein Leben. Ein Priester und einige Getreue Birkebeiner sollten ihn weiter nach Norden bringen, wo er sicher war. Sie brachen von Hamar Richtung Lillehammer auf. In Lillehammer entschieden sie sich für die sichere Route über die norwegischen Berge, Oesterdalen. Das Wetter war sehr schlecht, es gab Schneestürme und die Nächte waren kalt. Zwei der besten Skiläufer der Gruppe, Torsten Skeivla und Skjervald Skrukka sollten den Jungen nun in Sicherheit bringen. Während der Reise bekamen sie Unterstützung durch die lokale Bevölkerung, die ihnen den Weg wies und Pferde zur Verfügung stellte. Der kleine Prinz Hakon Hakonson wurde einer der besten Könige, die Norwegen je hatte, und führte sein Land zu mittelalterlicher Blüte.
Rennen wird immer populärer
Heute fuhr ich den Birkebeinerrittet zum dritten Mal hintereinander. Von Jahr zu Jahr scheint dieses Rennen einfach immer populärer zu werden. Gestern gab es zum ersten Mal einen "Fredags Birken". Da die Zahl der Leute, die am Birkebeiner teilnehmen wollen, immer weiter steigt, hat man ein weiteres Rennen am Freitag eingeführt, da nicht alle am Samstag starten können (16.500 waren letztendlich heute am Start). Selbst dieses "Vor-Rennen" hatte 2.500 Teilnehmer. Jeder der Teilnehmer musste einen kleinen, 3,5 kg wiegenden Rucksack auf dem Rücken tragen, der Prinz Hakon symbolisiert. Eine schöne Tradition, die die Geschichte der Birkebeiner und des norwegischen Königsgeschlechts am Leben erhält.
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