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Stefan Danowski

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Die Deutschen Cross-Meisterschaft in Herford

Stefan Danowski am 08.01.2008 - 15:11 Uhr

Der Saisonhöhepunkt nahte und der Sponsor TrengaDe hatte mir zur Begleitung unsere sportliche Leiterin Carolin Rahner abgestellt. War das nun Glück oder Bestrafung? Ich würde sagen es war ein wirklich spannendes Wochenende mit ihr und dem Rest der Crew, welche mich vorzüglich vor Ort betreuten. Bereits am Freitag setzten wir uns in einen bereits bepackten T5 und cruisten nach Herford. Auf die erste Inspektion der Strecke erfolgte Ernüchterung, denn der Kurs war nicht wirklich angenehm zu fahren, obwohl noch alles fahrbar war.

Herforder Bier schmeckt auch nicht
Am Samstag stellte ich mich dann nochmals der Herausforderung zur Findung der Ideallinie. Mit anderen Reifen und geänderten Luftdruck war es schon bedeutend angenehmer zu fahren. Ein wirklich runder Crosskurs sieht aber anders aus, denn man baut keine Hürden im 23° Winkel zur Strecke mit seitlich abfallenden Untergrund auf. Na ja, Herforder Bier schmeckt auch nicht! Ich tüftelte weiter an meiner Linie und kam allmählich immer besser mit der Runde zurecht, obwohl sie einfach nicht flüssig fahrbar war. Man hatte zu viele Kurven und unsaubere Ecken eingebaut, um möglichst auf eine passable Streckenlänge zu kommen.

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Mit Verweis auf BDR-Regularien
Abends ging es dann zur Nummernausgabe, wo die Offiziellen ihren großen Auftritt hatten. Warum man Betreuerkarten nur an Leute mit sportlicher Leiterlizenz vergibt ist mir als Amateursportler fraglich? Der Verweis auf die BDR-Regularien hilft natürlich aus der Verlegenheit, was das denn soll. Warum dann aber Fahrer außerhalb der Trainingszeiten den Kurs befahren durften, Streckenposten mit Absperrgitter im Weg standen und Streckenänderungen vorgenommen worden sind, steht wohl unter Sonstiges.

Der Tag der Wahrheit
Die Wahrheit ist schnell geschrieben. Nach einer halben Runde riss mir fünf Meter hinter der Wechselzone das Schaltwerk ab... Raus aus der DM auf Platz acht. Mehr gibt es für mich zur Cross-DM nicht zu sagen. Glückwunsch an den neuen Meister Malte Urban (Fokus), der bei seinem Heimspiel ein starkes und spannendes Rennen fuhr und die beiden Ex-Meister Yohannes Sickmüller und Rene Birkenfeld (beide Stevens) auf die Plätze verwies. Patrick Uhlig, mit dem ich mich noch in unserem Zelt warm fuhr, wurde Zwölfter. Der mittlerweile aufgetaute und total schlammige Boden zog den Fahrern die letzte Kraft aus den Beinen. In jeder halben Runde mussten die Räder getauscht werden und trotzdem beendeten viele Fahrer vorzeitig mit Defekt das Rennen. Es war diesmal auch ein Rennen für die Betreuer, außer für meinen.

Ein paar ruhige Stunden zum Feierabend
Habe damit also meine Saison beendet und freue mich auf ein paar ruhigere Stunden zum Feierabend. Mal sehen, wann es dann wieder kribbelt und die ersten langen Grundlagenkilometer folgen. Werde wohl mal häufiger Laufen gehen und andere sportliche Bewegungen ausprobieren. Wenn ihr dreckige Männer in engen Hosen sehen wollt, dann www.cyclocross.de.

Dano


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