
Stefan Danowski
Es geht doch noch
Stefan Danowski am 25.02.2008 - 09:52 Uhr
In dieser Woche ging es dann richtig los. Nachdem wir die letzten Wetterdaten aus Gran Canaria erhalten hatten, wuchs die Motivation. Da ignoriert man das nebelige Nordwetter, da es nur noch ein paar Tage bis zum Sommer sind. Die Veranstalterin wird ein ordentliches Starterfeld auf die Insel bekommen und wir werden erstklassig untergebracht, sodass wir es kaum erwarten können.
Training macht wieder Spaß
Ich schaffte es auch, mal wieder richtig zu trainieren. Neben zwei Einheiten mit dem neuen MTB durch feuchte Gelände, gab es auch eine lange Grundlageneinheit am Donnerstagmorgen. Allmählich läuft es wieder runder und das Training macht Spaß, da man nicht von jedem überholt und belächelt wird. Außerdem hat man schon ein Auge auf das Rennen am zweiten Märzwochenende geworfen, wo man sich nicht unter Wert verkaufen möchte.
Beim Rückweg war das Krafttraining dominant
Am Wochenende traf man sich mit den alten Kollegen und schoß mit Rückenwind bei Sonnenschein Richtung Klingberg (Eingeborene wissen also welche Richtung das war). Hier entschieden sich vier Überflieger auf eine kleine Zusatzrunde, während ich mich für den Heimweg entschloß. Als sich der Lenker Richtung Heimat dreht, wusste ich, warum es raus so gut lief.....Der Rückweg war dann erneut vom Krafttraining dominiert, da der Wind echt zum Kotzen war. An meinem Hinterrad hing ein U23-WM-Teilnehmer, den ich noch bis zur Tankstelle zog.
Gespräche zwischen zwei Altmeistern
Wie in alten Zeiten war es dann am Sonntag. Zwei Altmeister zogen mal so richtig am Lenker. Jens Schwedler gab sich die Ehre und begleitete unsere Gruppe. Es dauerte zwei Minuten und wir beiden zogen von vorne bei einem lockeren Plausch. Während ich nach fünf Minuten mit meinen Geschichten fertig war, hatte Jens 45 Minuten zu erzählen. Das ganze fand bei circa 32-35 km/h statt, sodass die Leute im Windschatten nichts zu unseren Gespräch beitragen konnten.
Nach drei Stunde wollte das Feld nach Hause
Das wird bestimmt spannend werden, denn wir Altmeister aus dem Norden haben noch viel vor. Die Spannungen auf den Muskeln stimmen und gegen den Wind hing uns heute keiner ab. Nach drei Stunden wollte das restliche Feld nach Hause, da die vorherige Nacht lang und die Getränke durchsichtig waren. Jens bog rechts weg und ich ließ nach kurzer Zeit den Rest in Richtung Hauptquartier ziehen.
Mit dem letzten Riegel nach Blankenese
Jetzt blieben nur noch drei Stunden für mich übrig, denn an diesem Sonntag hatte ich die Möglichkeit, mal die sechs Stunden vollzumachen. Für mich ging es dann nochmals raus Richtung Uetersen und Wedel. War echt nicht witzig, sich erneut gegen den Wind rauszuekeln. Musste aber sein und so freute ich mich auf den letzten Riegel und die Erhebungen in Blankenese. Ist wirklich nett nach fünf Stunden in das Falkensteiner Gebirge einzubiegen und sich den Waseberg hoch zu quälen. Zwar waren es am Ende nicht ganz die angepeilten Stunden, doch die Kraft war weg und ich wusste das zu Hause frischer Kuchen wartete.
Noch fünf Tage bis zum Sommer
Die letzte Woche, also die fünf Arbeitstage, sind ein Witz, bevor der Sommer kommt. Wenn jetzt noch das Rad in den Karton passt, dann bin ich bereit für zwei Wochen Trainingslager. Also bleibt am Ball und schaut mal rein bei
www.trenga.de und
www.canary-bike.com.
Dano
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