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Regina Marunde

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Interview mit Regina Marunde

bike2b-Redaktion am 21.05.2003 - 08:47 Uhr

Bike2b:Warum bist Du am Wochenende nicht in Bad Wildbad, stattdessen beim Skoda-Cup in Polen mitgefahren? 'Fährst' Du eine andere Taktik zur Vorbereitung auf den Weltcup in St. Wendel als die Konkurrenz, hast Du am Ende gar vielleicht gekniffen oder waren es vertragliche Verpflichtungen?
Regina Marunde:Es waren weder vertragliche Verpflichtungen noch andere tiefgründige Beweggründe beim Skoda Cup zu starten sondern eher praktische.
Die Rennen in Polen sind nicht besonders weit von Berlin entfernt und somit entfällt die lange Anreise, was sicherlich mit der Hauptgrund war. Allerdings sind die Organisatoren dieses Cups auch dafür bekannt, dass sie sehr anspruchsvolle und selektive Strecken auswählen und die Fahrer technisch sehr gefordert werden. Ebenso lockt ein professionell organisiertes Rennen, was viele Zuschauer und Presse und TV anzieht. Ich denke, dass sich dieser Cup bald etablieren wird und von vielen ausländischen Fahrern besucht wird. Allerdings konnte man schon an diesem Wochenende sehen,dass nicht gerade ein unterbesetztes Damenfeld an den Start ging, denn mit rund 45 Fahrerinnen kann sich eine Veranstaltung schon rühmen.

Bike2b:Welche Möglichkeiten gab es für Dich in der noch jungen Saison, Dich mit Deinen Kontrahentinnen zu messen?
Regina Marunde:Bisher habe ich noch nicht so viele Rennen in den Beinen, da mich auch eine Magen-Darm-Verstimmung etwas zurückgeworfen hat. Münsingen, ein Rennen in Frankreich und Italien und Sundern standen bisher auf der Ergebnisliste. Durch die Vielzahl der angebotenen E1- Rennen sind die Fahrerinnen natürlich dieses Jahr alle etwas verteilt am Start und in St. Wendel wird somit das erste Mal die gesamte Konkurrenz versammelt sein - Überraschung!!

Bike2b:Was motiviert Dich an dieser harten Sportart?
Regina Marunde:Ursprünglich komme ich vom Laufen (Mittelstrecke) und bin über den Triathlon beim MTB gelandet. Dass die anderen Sportarten weniger hart waren, kann ich nicht behaupten aber MTB hat durch seine Abwechslung einen besoneren Reiz. Die Strecken sind nie identisch und selbst bei gleichem Kurs kann es durch unterschiedliche Witterungsverhältnisse zu völlig anderen Anforderungen kommen. Es wird nie einen perfekten Fahrer geben, da man immer noch dazu lernen kann und somit wird man fast nie an seine Grenzen stossen. Gerade in den Downhillpassagen ist es ein besonderer Reiz sein Bike zu beherrschen und nicht nicht von dem selbigen beherrscht zu werden. Im Training ist es natürlich auch oft die Natur, die dem Ganzen einen besonderen Touch gibt und man manchmal Zeit findet einfach nur zu geniessen.

Bike2b:Wie sieht Deine weitere Planung für die kommenden Wochen aus?
Regina Marunde:Am kommenden Wochenende natürlich St. Wendel und anschließend der nächste WC in Fort Williams.
Anschließend werde ich mich zur Vorbereitung auf die Übersee-WC's mal wieder auf die Strasse begeben - Eko-Tour in Polen. Danach die DM und schon geht's zu den nächsten WC's nach Canada.

Bike2b:Welche Ziele verfolgst Du in St. Wendel beim Weltcup?
Regina Marunde:Da ich momentan noch nicht in Top Form bin, lass ich das Rennen einfach auf mich zu kommen und werde das Beste draus machen.

Bike2b:Hast Du noch einen großen sportlichen Wunsch..... und verrätst ihn uns?
Regina Marunde:Klar! Ich möchte natürlich gerne bei den Olympischen Spielen in Athen dabei sein - und das als Athlet und nicht als Zuschauer oder ähnliches! Und da es einzig und allein an mir liegt diesen Wunsch zu erfüllen, werde ich dran arbeiten!!!


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