
Karl Platt

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Karl Platt (Rocky Mountain)

Karl Platt
Karl Platt findet beim Ischgl Ironbike zu alter Form zurück
Karl Platt/Bike2b-Redaktion am 12.08.2003 - 09:14 Uhr
Nach einer harten Trainingswoche habe ich mich entschieden am Wochenende in Ischgl den Ironbike Marathon zu fahren, um einen kleinen Einblick über meine derzeitige Form und das Training der letzten Woche zu bekommen. Um eines vorweg zu nehmen, ich war sehr zufrieden mit meiner Leistung und der guten Tendenz zum Formaufbau. Ich glaube, dass ich den Transalp gut verdaut habe und die Quälerei jetzt langsam Früchte trägt.
Hochkarätiges internationales Starterfeld:
Am Start des Ironbike war alles vertreten was Europa zu bieten hat. Angefangen mit Thomas Dietsch, Roel Paulissen, Martin Kraler, Hans Peter Obwaller, Thomas Frauenschuh, Roland Stauder und Mauro Bettin, um nur ein paar hochkarätige Fahrer zu nennen. Sie alle wollten nochmal ihre Form vor der am Wochenende bevorstehenden Europameisterschaften testen. Nach einem sehr harten über 75 Kilometer und 3400 Höhenmeter führenden Marathon, der den Namen Ironbike wirklich verdient hat - mit zwei brutalen Anstiegen, die über 1400 Höhenmeter hatten - siegte Thomas Dietsch mit einem Vorsprung von fünf Minuten auf Roel Paullisen und Martin Kraller.
Erfolg, der motiviert:
Kurz nach dem Start in Ischgl ging es erstmal in einen eher kurzen Anstieg über 400 Hm. Schon da konnte sich die Gruppe mit den Top-Favoriten Dietsch, Paullissen, Kraler, Frauenschuh, Bettin etwas absetzen. Auf der Verfolgung dahinter waren viele Fahrer zerstreut, zu denen auch ich gehörte. An den langen und sehr steilen Anstiegen ist auch die Spitzengruppe gnadenlos auseinander geflogen. Thomas Dietsch fuhr wie ein Moped und gewann souverän. Nach einem eher verhaltenem Start konnte ich einen guten Rhythmus finden und mich bis zur Gruppe Bettin und Stauder vorkämpfen. Im Ziel hatten die beiden doch noch die gößeren Reserven und ich mußte mich dann mit dem siebten Platz zufrieden geben. Es war wieder ein tolles Gefühl ein Rennen gut durchzufahren. Ich konnte mich richtig gut belasten, so dass ich am letzten Berg 'Sternchen' gesehen und jetzt wieder große Motivation habe, gut zu trainieren, weil ich merke, es schlägt an und trägt Früchte.
Die Aussichten:
Diese Woche werde ich im Engadin eine Menge Alpenpässe fahren, um mich auf die Marathon-Europameisterschaften in Graz und Weltmeisterschaften in Lugano noch besser in Form zu bringen. Was dabei rauskommt werden wir dann sehen. Auf jeden Fall habe ich ein gutes Gefühl!
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