
34. Rund um Schönaich

34. Rund um Schönaich

34. Rund um Schönaich

34. Rund um Schönaich

Moritz Milatz
Kühle Wettkampfbedingungen am Ostermontag
PR - Moritz Milatz am 27.03.2008 - 15:00 Uhr
Der Ostermontag ist traditionell ein Termin der Straßenrennfahrer. Während aber die wichtigste Veranstaltung mit "Rund um Köln" buchstäblich vom Schnee begraben wurde und kurzfristig abgesagt werden musste, fand der süddeutsche Klassiker "Rund um Schönaich" auch das 34. Mal statt. Mit am Start das Gerolsteiner Nachwuchsteam "Ista", dass sich nichts weniger als den Sieg vorgenommen hatte. Dieses zu verhindern, lag – wenn auch erfolglos - in der Hand einiger, weniger Profi-Mountainbiker, darunter auch Freiburgs geländetauglichste Wohngemeinschaft, mit Tim Böhme und Moritz Milatz. Nach dem Rennen schilderte uns Moritz seine Eindrücke von der verschärften Trainingseinheit!
Veranstalter verkürzt das Rennen auf 144 Kilometer
Aus den ursprünglich angesetzten 17 Rennrunden mit 153 Kilometern, wurden mit der überlegten Haltung des Rennveranstalters schließlich 16 Runden mit 144 Kilometern Distanz. Die Witterungsbedingungen waren zwar kalt, aber nicht nass, oder gar mit Schneefall versehen. O-Ton des Vorsitzenden Uwe Töpfl vom RSC Schönaich nach dem Rennen: "Wir haben spannende Rennen gesehen, die Organisation hat geklappt und wir haben mit der Verkürzung des Frauenrennens und des Hauptrennens bei den Männern flexibel reagiert. Das hat den frierenden Zuschauern gut getan und den Sportlern erst recht." Da bleibt nur zu sagen: "Recht hat der Mann!"
Moritz Milatz: "Ich wollte mich am Berg voll ausbelasten!"
Bereits zu einem frühen Zeitpunkt des Rennens, in der dritten Runde, setzte sich eine achtköpfige Spitzengruppe vom Feld ab, darunter auch der spätere Sieger Meschenmoser vom Ista-Team. Daraufhin organisierte sich eine 19-köpfige Verfolgergruppe, in der es immer wieder Moritz Milatz mit seiner Tempoarbeit war, der auf die Ausreißer Boden gut machte. "Ich habe mich die ersten zweieinhalb Stunden recht wohlgefühlt, aber dann merkte ich schon, wie mein "Akku" langsam in den "Stand-by-Modus" wechselte. Mein Ziel bei diesem Rennen war es, solange wie möglich in dem jeweils rund 800 Meter langen Anstieg in den roten Bereich zu kurbeln. Dieses klassische Intervall-Training hatte ich mir als Rennaufgabe gesetzt. Als dann nach zweieinhalb Stunden – auch wegen der Kälte - die Kräfte nachließen, bin ich mit Tim zusammen das Rennen nach Hause gefahren. Insgesamt bin ich mit meinem Wettkampf sehr zufrieden. Ich hatte keinen Sturz oder sonstige Komplikationen und auch die kalten Bedingungen konnte ich gut verkraften. Immerhin trainiere ich seit fast 2 Wochen ausschließlich bei diesen kühlen Temperaturen und verspreche mir dadurch sogar einen positiven Trainingseffekt für die ersten anstehenden Mountainbike-Rennen."
Moritz wird diese Woche nochmals bis zu 5 Stunden lange Umfänge rund um sein Hausrevier trainieren, bevor er am übernächsten Wochenende mit dem 2. Swisspower Cup in Winterthur den nächsten Wettkampfeinsatz angeht.
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