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Podium Damen

Katrin Schwing

Schwing und Heinzmann

Heinzmann und Schwing

Schwing und Heinzmann

Podium Cape Epic

Katrin Schwing

Marathon-Weltmeisterschaft in Villabassa

Katrin Schwing am 07.07.2008 - 14:15 Uhr

Katrin schlägt zu: Die Mosbacherin Katrin Schwing (Team Dolphin Trek) war bei der Marathon-Weltmeisterschaft zweitbeste Deutsche. Das Training der letzten drei Wochen hatte sich am vergangenen Samstag ausbezahlt. Als letzte Vorbereitung für die Marathon-WM fuhr Katrin Schwing den Marathon in Frammersbach, welchen sie auch für sich entscheiden konnte.

Strecke war eher leicht von der Technik:
In Villabassa war die Marathonstrecke der Damen 89 km lang und hatte 2.900 Höhenmeter. Technisch war die Strecke eher durchwachsen. Sie bestand eher aus vielen Schotterpisten (ca. 60%) und zu 20% aus Asphalt - technisch also nicht so anspruchsvoll.

Aber die Berge... die waren hart:
Doch die Berge hatten es dafür in sich. Vor allen in der Höhe von 1.500 bis 2.000 Metern. Schwing reihte sich nach dem Start unter den ersten 20 ein. Als es in den ersten Anstieg von circa 4 km Länge hoch zur Haunoldhütte ging, konnte Schwing mit den Top Ten mitziehen.

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Im zweiten Anstieg vor auf Platz sieben:
Im zweiten Anstieg mit 10 km auf den Monte Croda Rossa, gelang es Schwing auf Platz sieben vorzufahren. Sie blieb konstant bis nach Vierschach auf Platz sieben und auch in den letzen Berg fuhr sie als Siebte hinein. Es sah so aus, als könnte sie diesen Platz halten.

Aber dann die Höhenluft... auch das sollte man können!
Doch in der Mitte des Berges, der hoch zum Silvesterplatz ging (1.900 Metern Höhe) musste Schwing die Verfolgerinnen Anna Ferrari (ITA), Marielle Saner (SUI) und Antonia Wipfli (SUI) an sich vorbei ziehen lassen.

Mist immer dasselbe in der Höhe!
"Es ist immer dasselbe, wenn es in die Höhe über 1.500 Metern geht, da habe ich immer Probleme mit der Luft und ich muss dann langsamer machen, ich habe alles gegeben, um auf Platz sieben zu bleiben, aber es ging einfach nicht. Ich habe dann gedacht, dass ich sie vielleicht später in dem welligen Schlussteil der Marathonstrecke oder im letzen Downhill wieder holen kann, aber es hat dann nicht mehr gelangt", so Schwing später.

Zehnte... top, denn Top Ten der Welt!
So kam Katrin Schwing als zweitbeste Deutsche auf Platz zehn mit einer Fahrzeit von 4:34 Sunden ins Ziel. "Ein super Ergebnis, ich bin mit Platz zehn voll zufrieden, wenn ich bedenke, dass es mir vor ein paar Wochen gesundheitlich noch nicht so gut ging und jetzt bin ich unter den Top Ten in der Welt, das tut gut, wenn es auch mal wieder sehr hart war", so Schwing nach dem Rennen.

Eure Katrin


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