
Andi Strobel

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Die Pfeishütte

Andi Strobel
Mein eigentlicher Saisonhöhepunkt
Andi Strobel am 14.10.2008 - 09:38 Uhr
Wenn ich mal ganz ehrlich bin, war dieses Rennen mein eigentlicher Saisonhöhepunkt. Ein Bergrennen auf meine Lieblingshütte inmitten einer der schönsten Landschaften der Erde, da musste ich einfach noch einmal so richtig Gas geben, auch wenn das Tempo meines Teampartners Markus am ersten steilen Anstieg so richtig weh getan hat.
"A guadn Benzin im Tank"
Nur gut, dass mein härtester Konkurrent gleichzeitig mein treuer Partner und Freund war. In gewohntem Teamwork haben wir die Konkurrenz an den Extremanstiegen zermürbt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit meiner Frau schon einen Tag früher auf die Hütte gefahren bin und dort schon die sensationelle Verpflegung genießen konnte. Ich hatte dadurch "an guadn Benzin im Tank"! Und weil die "Location" da droben derart lässig ist, gabs auch keinen Zweifel daran, wo Sabine und ich mit unseren Freunden am besten unsere Vermählung feiern könnten. Prost!
Strecke hat es in sich
Bei der Pfeis Trophy geht es über Geröll, Felsen und groben Schotter. Eine Steigung bietet mehr als 20 Prozent auf. Dazu hat es der Schlussanstieg mit einem Höhenunterschied von 400 Metern in sich. Die steile Rampe fuhr keiner der Teilnehmer ganz. Andi Strobel benötigte für die 20 Kilometer von Scharnitz auf die Pfeis-Hütte mit knapp über 1.000 Höhenmetern 1:01,37 Stunden und war damit 44 Sekunden als sein Teamkollege Markus Kaufmann. Anschließend feierte Strobel seinen Sieg und seine Vermählung mit Sabine Grona.
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