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Regina Marunde

R. Marunde, K. Schwing

Norwegentrip - Birkebeinerit

Regina Marunde am 03.09.2004 - 15:11 Uhr

Birkebeinerit - 28.08.04

In der Nähe von Lillehammer, was vielen wohl noch ein Begriff von den Olympischen Winterspielen '94 sein wird, fand das größte Marathon-Event Europas statt.
Über Zehntausend Teilnehmer tummelten sich bei dieser Veranstaltung und versuchten die 85 Kilometer mit dem Bike zu bewältigen.
Damit es nicht zu argem Gedränge kam, wurde ab 8.00 Uhr morgens in kleineren Gruppen gestartet und die letzten (die Elite Frauen und Männer) begaben sich um 13.00 Uhr auf den Kurs.

Unterschiedliches Kälteempfinden
Wir - das Fuji Team - wurden vom norwegischen Fuji-Importeur eingeladen und betreut. Eine ganze Woche verbrachten wir im kalten aber traumhaft schönen Norwegen, vermissten allerdings den ohnehin schon verlorenen Sommer.
Dass die Norweger ein anderes Temperaturempfinden haben, zeigte sich recht schnell.
Wo wir die dicke Winterbekleidung aus den Taschen zogen, liefen die Einheimischen noch mit T-Shirt umher – so muss es wohl den Südländern gehen, wenn wir im Frühjahr mit kurzen Hosen einfallen, sie aber noch dick verpackt durch die Gegend schlendern ...

Halb Straßenrennen, halb Wandertag
Am Samstag war dann also das große Rennen. Anfänglich noch etwas Sonne, später am höchsten Punkt nur noch 4°C , Gegenwind und Regen – ließen das Rennen nicht gerade zur wahren Freude werden.
Der Rennablauf war ebenfalls nicht gerade nach meinen Vorstellungen.
Die Elitefahrer fuhren nicht ganz den identischen Kurs wie die breite Masse, da wir den WM-Kurs des nächsten Jahres testen sollten. So war es ein Mix aus Straßenrennen und Wandertag – denn die technischen Passagen mussten teilweise mit dem Bike im Schlepptau bewältigt werden, da viele Abschnitte nicht fahrbar waren.

Unterwegs auf der WM-Strecke 2005
Da ich am Start nicht ganz so gut in Schwung kam, wurde ich mit einer einsamen Fahrt bestraft. Alle anderen Damen hatten eine Hilfe (einen männlichen Windschatten) dabei – ich musste mich alleine durchkämpfen und stellte auf den überwiegend flachen und breiten Sandstraßen fest, dass ich hier keine Chance haben würde.
So kämpfte ich mich ziemlich frustriert bis ins Ziel durch und endete weit abgeschlagen auf Platz 6.
Nach den Einwänden der Fahrer wird aber hoffentlich noch etwas an der WM-Strecke geändert, da es sonst wohl wieder ein unwürdiger Kurs wird und von der WM-Traumstrecke von Lugano weit entfernt ist.


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