
Stefan Danowski

Stefan Danowski
Rund um den Lohner Aussichstturm
Stefan Danowski am 21.10.2008 - 09:48 Uhr
Da mich schon im Vorfeld Mails erreichten, die um eine Klarstellung des Begriffes "rund um" baten, möchte ich hier darlegen, dass es tatsächlich um den Turm herum ging. Wenn man aus der eigentlich zurückgelegten Strecke im Bogenmaß den dazugehörigen Winkel bestimmt, diesen in Minuten umrechnet und dann die Zeitverzögerung des Veranstalters hinzuaddiert, dann wird man aufgerundet auf 360° kommen, was natürlich einer "Umrundung" entspricht.
Traditionsrennen mit Traditionen
Auf der D-Tour war es das erste Traditionsrennen, wo eigentlich der Deutsche Meister sein Können unter Beweis stellen und den deutschen Crosssport nach vorne bringen wollte. Wie aber der Radsport insgesamt, kränkelte auch das Meistertrikot und somit blieb es bei bekannten Fahrern in Reihe eins. Allerdings war schnell erkannt, dass die eigentlichen Gegner aus der zweiten Reihe ins Geschehen stürmten.
Große Meute auf dem Weg zum Turm
Mit etwas Verspätung machte sich das Feld von circa 70 Startern auf. Es ging direkt rein in den Berg und dann rund um den Turm. Ab hier musste sich das Feld aufreihen, da die Strecke ein Überholen erstmal nicht mehr zuließ. Ich reihte mich so um Position zehn ein. Vorne bestimmte die Fraktion "S" (Stevens) das Geschehen, bis der Lokalmatador Sebastian Hannöver nach kurzem Defekt das Zepter in die Hand nahm.
Bergfahren top, Berglaufen flop
Kurz sah ich noch, was sich an der Spitze tat, bevor ich die Jungs aus den Augen verlor. Bergauf ging richtig was bei mir, leider konnte ich den dort gewonnenen Vorsprung nicht in den Laufpassagen halten. So ging es jede Runde. Dano gegen die Fahrer des HRV hieß es dann eigentlich nur noch. Zwar konnte ich zwischenzeitlich zur Gruppe um Platz vier aufschließen, leider verabschiedete ich mich da genauso schnell wieder.
Guter Kurs und respektables Ergebnis
Der Kurs lag mir, aber ich konnte nie die entscheidenen Meter zwischen mich und Flo Schröder bringen. In dieser Anordnung ging es dann auch in die letzte Runde. Wir beide schenkten uns aber nichts und bogen schon sprintend um die letzte Ecke. Der kleine Abstand zu ihm reichte, um mit letzter Kraft als Achter über den Zielstrich zu fahren. Glückwunsch an S. Hannöver, der auf seinen Heimkursen immer ganz großen Sport bietet. Auf den Plätzen folgten Yannik Tiedt und Konrad Opitz (Stevens).
Schlossgartenverbot in Bad Nenndorf
Nächste Woche macht die D-Tour Pause, da der Bürgermeister von Bad Nenndorf nicht wollte, dass wir durch die Schlossgarten radeln... So gewinnt man keine Wähler. Werde mich deshalb auf die Suche nach einem kleinen Rennen machen.
Dano
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