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Andi Strobel

Syme und Strobel

Strobel auf "seinem" Esterberg erfolgreich

Andi Strobel am 26.05.2008 - 13:08 Uhr

Endlich war es wieder so weit, ich durfte wieder mal ein Rennen auf "meinem" Esterberg fahren. Mit Lukas Gerum, Christian Brockhoff und meinen neuen Teamkollegen Kaufmann und Schmieg sah das Ganze gar nicht so leicht aus.

Mein Teamkollege zeigt seine Extraklasse
Ich wusste, dass die Konkurrenz in absoluter Top-Form ist und musste mich ganz schön anstrengen, um vorne mitmischen zu können. Nach einigem Hin und Her auf den ersten 200 Höhenmetern hat sich gezeigt, dass Markus Kaufmann, mein neuer Teampartner für die kommenden Etappenrennen, wohl mein schärfster Gegner um den Tagessieg sein würde. Der hat dann auch am steilsten Stück, kurz vor dem höchsten Punkt, seine Extraklasse gezeigt und ist mir dort auf und davon gefahren. Vor zwei Wochen haben wir beide hier noch gemeinsam trainiert, was ihm wohl den letzten Schliff zu seiner derzeitigen Top-Form gegeben hat. Mit einer sensationellen Tagesbestzeit hat er die deutlich gezeigt.

Hillclimb:
1. Kaufmann (Vaude/Simplon)
2. Strobel (Vaude/Simplon)
3. Schmieg (Vaude/Simplon)

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Sieg mit Andrew Syme
Auf der Esterbergalm hat mich schon mein Laufpartner Andrew Syme erwartet und einen souveränen Teamsieg fürs "Garmisch-Partenkirchner Bike and Run"-Team rausgelaufen.

Bike and Run:
1. Strobel/Syme
2. Grassegger/Gansler
3. Fischer/

Späth und Stauder eine Nummer zu groß
Nach unserem starken Teamauftritt am Esterberg und am Samstagabend beim Citysprint hatten wir uns für den Marathon einiges vorgenommen. Markus Kaufmann und ich sollten die Langdistanz in Angriff nehmen. Leider hat sich mein Teamkollege eine Erkältung zugezogen und konnte das Rennen nicht beenden. Zwei Siege von ihm sind ja auch nicht so schlecht und der dritte Sieg wäre sicherlich nur über die beiden Profis aus der Schweiz und Italien gegangen. Nun lag es also an mir, so lang wie möglich in der Spitzengruppe mitzumischen. Das war alleardings gar nicht so leicht. Am Esterberganstieg hab ich schon gespürt, dass Späth und Stauder mir wohl eine Nummer zu groß sind, gekämmpft habe ich aber trotzdem, bis es dann einfach nicht mehr ging. Ein dritter Platz beim Heimrennen gegen die Fahrer aus der Weltspitze, das hat mich motiviert, bis zum Umfallen zu kämpfen. Außerdem wusste ich auch, dass mich die perfekte Betreung meines Teams schon irgendwie ins Ziel zaubern wird. Am letzten Anstieg hab' ich dann zwar noch einmal richtig viel Zeit verloren, aber gereicht hat es.

Respekt für die Teamchefs
Am Ende konnte ich mich dann auch noch über das starke Abschneiden unseres Jungtalentes Marcel Reisser und unserer Trans-Germany-Hoffnungen Martin Kiechle und Jan Schmidt freuen. Die drei Teamkollegen platzierten sich unter den Top Fünf auf der mittleren Runde! Und das wirklich Besondere: Unsere beiden Teamchefs Heiko Matthis und Richard Dämpfle haben sich die extrem harte Strecke in Garmisch ebenfalls erfolgreich angetan, allergrößten Respekt! Echt cool die Jungs!

Marathon:
1. Späth (SUI)
2. Stauder (ITA)
3. Strobel (GER)


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