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Stefan Danowski

Stefan Danowski

Zahn um Zahn

Stefan Danowski am 29.04.2008 - 08:26 Uhr

Gut gelaunt ging es noch am Montag zum Flugzeugmalen in die Firma, doch schon beim ersten Kaffee stellte ich etwas zerknittert fest, dass die Kauleiste Probleme bereitet. Man lenkte sich am Tag noch ausreichend ab, denn die Kollgen leihen mir ab und zu ihre ferngesteuerten Fluggeräte mit denen man perfekt um unsere chinesischen Spione (Airbus-Produktion China lässt grüßen) fliegen kann. Die Nacht hingegen verbrachte ich schlaflos.

Schmerzmittel statt
Powerbar

Total gerädert saß ich am nächsten Tag wieder im Büro und versuchte, klare Gedanken zu fassen. Da dies nicht funktionierte, besuchte ich Melanie, die nette Zahnartzhelferin meines Arztes. Als mich der Arzt sah und ich ihm meine Probleme schilderte, ahnte er schon, dass nun seine Altlasten wieder zum Vorschein kamen. Wie ein Politiker zog er sich zurück und sagte, dass könne halt mal passieren und nun sei der Kieferchirurg der richtige Ansprechpartner. Am Ende ging ich mit den gleichen Schmerzen nach Hause, allerdings nette Schmerztabletten, Antibiotika und einen Chirurgentermin in der Jackentasche.

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Hoffnung
Nachdem eine Nacht mit Schlaf ohne Schmerzen folgte, keimte zunächst Hoffnung auf bei dem Marathon in Sundern-Hagen doch am Start zu stehen. Der Veranstalter hatte mir auf den letzten Drücker noch einen Startplatz gegeben und in den vergangenen Jahren bin ich dort auch gerne mal aufs Podium gefahren. Beim Training merkte ich aber, dass der Körper nicht so wie ich wollte. Ich konnte zwar im Grundlagenbereich trainieren, der Puls ging aber relativ schnell hoch, wenn man mal einem übereifrigen Konkurrenten das Hinterrad zeigen musste.

WoEn ohne Rennen
Das letzte Training vor dem Rennen verlief eigentlich ganz ordentlich, allerdings schlugen mir die Tabletten etwas auf den Magen. Am Samstagmorgen entschied ich mich nicht zu starten. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, aber ich fahre nicht 360 km nach Sundern, um dort nach 5 km Rennen festzustellen, dass die Kraft nicht reicht. So frühstückten wir in Ruhe und ich fuhr dann eine Runde um den Block. Hier merkte ich auch die Kraftlosigkeit, weshalb ich froh war, mich nicht auf die weite Reise gemacht zu haben.

Es geht aber weiter
Natürlich blickt man schon wieder Richtung folgende Rennen. Es wird am ersten Mai der "Lindner Berg" in Hannover mit dem Straßenrad erklommen, bevor es am kommenden Wochenende zu den Landesverbandsmeisterschaften nach Harburg geht. Neben den kurzen Anreisen sind die Erhebungen in den Strecken das eigentliche Schöne. Wenn ich schon gerade bei Erhebungen bin, dann solltet ihr wissen, dass es auch dieses Jahr wieder zur Salzkammerguttrophy nach Bad Goisern geht. Der Veranstalter will vor seiner und meiner Rente noch mal einen deutschen Sieger verpflichten. Ob er da bei mir richtig lag, wissen wir Mitte Juli.

Dreckige und zahnlose Männer im Netz
Wenn ihr dreckige und zahnlose Männer in engen Hosen sehen wollt, dann www.trenga.de und manchmal auch bei www.trophy.at.

Dano


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