Fragt mich nicht, was ich die letzten vier Wochen gemacht habe. Ich weiß es nicht. Nach dem Cape Epic war ich einfach sehr müde und ich verbrachte viel Zeit auf der Couch und erholte mich drei Wochen lang. Seit einer Woche bin ich wieder im Training.
Schulter und Knie sorgen für Pause
Nicht ur meine Erschöpfung nach dem afrikanischen Etappenrennen war der Grund für meine Trainingspause, sondern auch die Tatsache, dass meine Schulter nach dem "berühmten" Sturz im Ziel immer noch sehr schmerzhaft war. Mir ist es heute immer noch unerklärlich, wie man 1.000 km mit dem MTB Rennen fahren kann, ohne sich ernsthaft zu schaden, dann nach der Ziellinie auf gerader Strecke zu stürzen und sich die Bänder in der Schulter zu verletzen. Peinlich! Der dritte Grund für meine Trainingspause war eine Knieverletzung, ich konnte einfach nicht Radfahren.
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Zeit für die Sponsoren
Während dieser Rekonvaleszenz-Phase konnte ich einige Aufgaben für meine Sponsoren übernehmen. Das ist normalerweise nicht möglich, denn man muss sich voll auf Training und Rennen konzentrieren, sodass man wenig Zeit hat, sich um die Sponsoren zu kümmern, die einem ja eigentlich erst ermöglichen, sich richtig auf Rennen vorzubereiten. In Offenburg beim Cross Country World Cup konnte ich etwas für meinen Fahrzeugsponsor Nissan tun, den daraus entstandenen Film könnt ihr auf www.nissan-sportsadventure.com anschauen. Das hat Spaß gemacht und auch mal einem Rennen als Zuschauer beizuwohnen war nicht schlecht.
Vom Gardasee zurück zum Training in den Schwarzwald
In den letzten vier Wochen war ich auch zweimal in Italien. Ich fuhr den Gunn-Rita-Marathon, was eigentlich ein Fehler war, das merkte ich gleich am Start. Ich hätte zu Hause bleiben sollen, mein Knie schmerzte. Aber Aufgeben ist nicht gut und so fuhr ich zu Ende und nahm es als Training. Letztes Wochenende war ich am Gardasee beim Bike-Festival. Auch dort nahm ich noch an keinem Rennen teil, um meinen Verletzungen mal eine echte Chance zu geben, auszuheilen. Ich hatte dort aber alle Hände zu tun und repräsentierte meine Sponsoren, das gehört dazu und hat Spaß gemacht. Jetzt bin ich wieder voll konzentriert auf Training. Ich bleibe die nächsten Wochen hier zu Hause im Schwarzwald. Das Wetter ist super im Moment und es gibt keinen besseren Platz zum Trainieren als hier im Moment.