
Hans Rey

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Wenn der Weg zum Ziel wird - Kampf um die Linie am Berg
bike2b-Redaktion am 18.07.2001 - 16:23 Uhr
Es gibt Situationen, die dazu zwingen zu zeigen, dass man sein Rad beherrscht. Die Räder versetzen zu können, bringt in technisch anspruchsvollen Abfahrtsstücken Zeitvorteile.
Versetzen des Hinterrades:
Zunächst muss man das Hinterrad in die Luft bekommen.
Man fährt langsam an (ca. Schrittgeschwindigkeit) und zieht die Vorderradbremse, sodass das Vorderrad sofort blockiert. Die Knie sollten nicht steif sein, sondern müssen der natürlichen Aufwärtsbewegung des Hinterrades folgen.
Arbeit mit der Hüftmuskulatur:
Bei langsamer Anfahrt lenkst man leicht (als Rechtshänder nach links) ein, während die Bremsen gezogen werden. Währendessen wird das Hinterrad nun nach rechts umgesetzt. Die Hüftmuskeln sind dabei der auslösende Motor. Beim Anbremsen sollten beide Bremshebel gezogen werden, da die hintere Bremse geschlossen sein muss, wenn das Hinterrad landet.
Richtungswechsel mit Vorderrad nachvollziehen:
Nach der Landung des Hinterrades, kann man mit dem Körper nach hinten gehen und den Lenker anziehen, sodass man auf dem Hinterrad steht. Nun kann man das Vorderrad auch noch versetzen, indem man sich etwas in die gewünschte Richtung lehnt. Mit der kombinierten Übung "Hinterrad versetzen" und "Vorderrad versetzen" schafft man ohne Schwierigkeiten eine 360°- Drehung.
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