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Lado Fumic

Fumic-Brüder

Lado Fumic

Lado Fumic

Wolfram Kurschat, Moritz Milatz, Lado Fumic

Lado Fumic

Lado Fumic

Manuel Fumic kämpft ...

Lado Fumic

Lado Fumic

Lado Fumic beim Zieleinlauf

Lado Fumic

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Lado Fumic

Lado Fumic

Lado Fumic

Lado Fumic

bike2b-Redaktion am 15.08.2006 - 14:34 Uhr

Sie sind das dominanteste Bruderpaar im Bike-Sport - Lado und Manuel Fumic mischen spätestens seit 2001 gemeinsam die Cross-Country-Szene auf. Die ehemaligen Mitglieder des 2004 aufgelösten T-Mobile Racing Team dominieren den nationalen Wettbewerb und konnten auch auf internationaler Ebene herausragende Erfolge verbuchen. Fragt man Manuel, den Jüngeren, nach seinen Vorbildern gibt es nur eine Antwort: Lado!

Biken als Lebenseinstellung
Der 1976 in Kirchheim geborene Lado ist ein Vollblutbiker wie er im Buche steht. Mit seinen sehnigen 1,80 m scheint er für das Mountainbike geschaffen zu sein - und genau so fährt er auch. Ehrgeizig und kompromisslos stellt er auch unter den schwierigsten Rennbedingungen seine Klasse unter Beweis und schafft es, sich selber bis in die Haarspitzen zu motivieren. "Mountainbiking ist mehr als ein Sport, es ist eine Lebenseinstellung", sagt der sechsfache Deutsche Meister. Wer Lado auf dem Parcours erlebt, weiß sofort, dass das keine leeren Worte sind. Doch auch abseits vom Trail sprüht er vor Energie.

Immer aktiv
"Ich bin ein Stresser", sagt Lado über sich selbst. Immer aktiv und voller Ideen ist der ehemalige Team-Leader des Team T-Mobile für seinen Sport unterwegs. Obwohl er ein gefühlsbetonter, sensibler Mensch ist, kann er sich gut auf den Punkt konzentrieren. Die szenebekannte "große Klappe" (O-Ton Fumic) ist inzwischen charmantem Verhandlungsgeschick gewichen, mit dem Lado die Entstehung des Teams beeinflusste. Der Inhaber eines Bike-Shops besitzt Visionen, deren Umsetzung er mit unbändiger Energie, Fantasie und Zielbewusstsein vorantreibt.

Großer Durchbruch im Jahr 2000
Lado Fumic erschien 1999 mit einem Knall auf der internationalen Bike-Bühne: Mit einem sechsten Platz bei der EM und dem 15. Rang bei den Weltmeisterschaften in Are machte er nachhaltig auf sich aufmerksam und meldete sich für ein Olympia-Ticket für Sydney an. Ein Jahr und hunderte harte Trainingsstunden später war es dann endlich soweit - das Jahr 2000 sollte sein großer Durchbruch werden. Nach einigen guten Weltcup-Platzierungen (unter anderem Dritter in Mexiko und Sechster in Kanada) konnte Lado bei den Olympischen Spielen schließlich den fünften Platz im Cross-Country-Wettbewerb für sich verbuchen - ein großer Erfolg für den damals erst 24-jährigen Kirchheimer und den deutschen Bikesport überhaupt. In der deutschen Sportwelt sorgte das Ergebnis für eine Menge Aufsehen und machte die rassige Sportart auf dem Bike auf einen Schlag auch für die breite Masse der Bevölkerung zu einem Begriff.

Erfolgreich im Weltcup
Statt sich auf seiner Leistung auszuruhen, gab es für Lado Fumic nur eins - weiter verbessern! Mit verschiedenen Top-Ten-Platzierungen im Weltcup bewies er, dass er dort angekommen war, wo er hinwollte: in der Weltspitze. Mit Bronze bei der Europameisterschaft gab es zum Ende der Saison eine weitere Bestätigung für den Teamleader des damals frisch gegründeten T-Mobile Teams. In den folgenden Jahren stapelte Lado weiter Erfolg auf Erfolg für sein Racing Team. 2001 gab für ihn so unter anderem Bronze bei der EM und einen guten fünften Rang beim Weltcup in Napa Valley zu feiern. Ein Jahr später konnte Fumic seine Bilanz dann weiter verbessern: Nach einem Podiumsplatz beim Weltcup in Tissot gab es schließlich EM-Silber und den vierten Platz bei den folgenden Weltmeisterschaften in Kaprun. Nebenbei sammelte er auch noch seinen zweiten Titel in Folge als Deutscher Meister ein.

2004 - Olympia mit Pech
Keine Frage - Lado Fumic lässt keinen Zweifel daran, dass er auch auf höchstem Niveau mithalten kann. Bei den Weltcups finished er konstant in der Spitzengruppe und konnte 2003 abermals die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft erringen - ein Ergebnis, dass er 2004 sogar noch um einen Rang verbessern konnte: Silber für Fumic. Im olympischen Jahr waren natürlich alle Augen der deutschen Bike-Szene auf Athen gerichtet, wo Lado Fumic mit großen Erwartungen an den Start ging. Bei mörderischen Temperaturen startete Lado dort mit Volldampf und konnte seinen Platz in der Spitzengruppe lange behaupten - bis ein unglücklicher Sattelbruch in der vierten Runde sein Rennen beendet. Frustrierend für den engagierten Biker, der sich später aber zumindest noch über den hervorragenden achten Platz seines jüngeren Bruders Manuel freuen konnte.

Pläne nach T-Mobile-Ende
Nachdem sich Sponsor T-Mobile nach Olympia überraschend aus dem MTB-Sponsoring zurückzog, hieß es für den Deutschen Meister sich neu zu orientieren. Auf jeden Fall wollte Lado weiterhin mit seinem Bruder zusammen aktiv sein - aus diesem Grund reaktivierten die beiden das Fumic Racing Team, mit dem sie vor ihren T-Mobile-Zeiten aktiv wahren. Seit dem bilden sie als FBI - "Fumic Brothers International" wieder das dynamische Duo auf den Trails dieser Welt.

Sechster Titel 2005
Im Jahr 2005 sicherte sich Lado bereits seinen sechsten nationalen Meistertitel im Cross Country in Folge. Mit gleichen Engagement wie in den Jahren zuvor, sorgte der Kirchheimer auf den MTB-Strecken für einigen Staub. Viele seiner Kontrahenten kennen ihn beim Rennen nur von hinten. Auch bei der Deutschen Marathon-Meisterschaft 2005 leiß er alle seine Gegner hinter sich.

Auch mit 30 kein bisschen leise
2006 feierte Lado seinen 30. Geburtstag. Kein Grund für ihn langsam leisere Töne anzuschlagen, zumal er immer noch nicht zum alten Eisen zählt. Allerdings musste er sich bei der Deutschen Meisterschaft das erste Mal seit sechs Jahren geschlagen geben. So etwas wurmt einen Fumic aber, sodass er nur auf die erstbeste Gelegenheit wartete, um sich zu rehabiliteren. Die ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Während sich einige seiner Kontrahenten den Strapeazen eines Überseeweltcups aussetzten, blieb er daheim und trainierte. Beim darauf folgenden Bundesliga-Rennen in St. Märgen holte er sich dann den verdienten Sieg. Die Revanche für seine DM-Niderlage gegen Moritz Milatz konnte er aber erst beim nachfolgenden Rennen in Wetter (Ruhr) ausmerzen, wo er sich vorm Träger "seines" Trikots auf Platz zwei schob.

Steckbrief:

Geburtsdatum: 20.05.1976
Wohnort: Kirchheim/Teck
Größe: 180 cm
Gewicht: 69 kg
Familienstand: ledig
Beruf: Radprofi
Hobby: Der Beruf
Team: Fumic Racing Team
Verein: UCS Stuttgart

Erfolge 2006:
1. Platz Bundesliga St. Märgen
2. Platz Bundesliga Wetter/Ruhr
2. Platz Bundesliga Offenburg
2. Platz DM

Erfolge 2005:
1. Platz DM
1. Platz DM Marathon

Erfolge 2004:
2. Platz Continental Championships
Sieger NRW Cup XC #3
7. Platz UCI World Cup XC #2
4. Platz UCI World Cup XC #1
Sieger National Championships

Erfolge 2003:
8. Platz UCI World Championships
Sieger NRW Cup #5
3. Platz Continental Championships
5. Platz UCI World Cup DH/XC/4-X #3
Sieger National Championships
2. Platz UCI World Cup XC #2 / DH/4-X #1
4. Platz UCI World Cup XC #1
Sieger European Cup #2

Erfolge 2002:
4. Platz World Championships
2. Platz Continental Championships
Sieger National Championships
3. Platz Tissot/UCI Mountain Bike World Cup
Sieger MTB - Bundesliga XC #3
7. Platz Tissot/UCI Mountain Bike World Cup
5. Platz Tissot/UCI Mountain Bike World Cup
Sieger MTB - Bundesliga XC #2

Erfolge 2001:
Sieger Bundesliga Downhill DH
8. Platz MONT SAINTE ANNE WORLD CUP XC DH DL
3. Platz EUROPEAN CHAMPIONSHIPS CROSS COUNTRY
12. Platz LEYSIN WORLD CUP XC/DH/DL
8. Platz DURANGO WORLD CUP
5. Platz NAPA VALLEY WORLD CUP CROSS COUNTRY
Sieger National Championships

Erfolge 2000:
5. Platz OLYMPIC GAMES CROSS COUNTRY
10. Platz LAUSANNE WORLD CUP CROSS COUNTRY
14. Platz CANMORE WORLD CUP CROSS COUNTRY
6. Platz MONT SAINTE ANNE WORLD CUP XC DH DL
12. Platz WORLD CHAMPIONSHIPS SIERRA NEVADA
7. Platz SARENTINO WORLD CUP CROSS COUNTRY
12. Platz HOUFFALIZE WORLD CUP CROSS COUNTRY
Sieger MUNSINGEN INTERNATIONAL XC RACE
3. Platz MAZATLAN WORLD CUP CROSS COUNTRY
7. Platz NAPA VALLEY WORLD CUP CROSS COUNTRY

Erfolge 1999:
15. Platz WORLD CHAMPIONSHIPS ARE
Sieger MULTIVAN CUP GERMANY XC #3
6. Platz EUROPEAN CHAMPIONSHIPS CROSS COUNTRY

Erfolge 1998:
2. Platz MULTIVAN CUP GERMANY XC #3


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