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Sabine Spitz

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bike2b-Redaktion am 01.08.2007 - 15:12 Uhr

Sabine Spitz gehört zu den Dauerbrennern im internationalen Mountainbike-Feld. Dabei heimste die mehrfache Deutsche Meisterin zahlreiche Titel ein. Begonnen hat alles 1995.

Seit 1995 beim Mountainbiken
Wie ein Torpedo schoss die für Team Merida startende Deutsche von einer Amateurfahrerin innerhalb kurzer Zeit an die nationale Spitze. Die Fernsehübertragung der ersten olympischen MTB-Rennen 1996 in Atlanta waren für Spitz die Initialzündung für ihre eigene Karriere. Bereits 1997 bewies sich die Neueinsteigerin als beste Deutsche auch in internationalen Rennen und bei der Weltmeisterschaft. "Es scheint, als habe ich über den Winter alles richtig gemacht", lautete das Zwischenfazit der Athletin nach den ersten Wettkämpfen. 1999 landete sie dann aufgrund ihrer Erfolge bei ihrem ersten internationalen Team, wo Sabine viel von ihren Teamkollegen Caroline Alexander, Roel Poulissen und Henrik Djiernis profitieren konnte.

Platz neun in Sydney
Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney hat sie dann im Deutschen Haus zusammen mit den MTB-Jungs von T-Mobile (Fumic und Bresser wussten da noch nichts von diesem Team) das tolle Abschneiden gefeiert. Platz fünf und acht sprangen für die Herren heraus. Doch die für den RSV Rheinfelden startende Sabine hatte mit ihrem neunten Platz zuvor bereits für die richtige Stimmung im Team gesorgt.

Cross-Country-Weltmeisterin 2003
Spätestens mit ihrem Weltmeistertitel 2003 gelang Sabine Spitz auch international der große Durchbruch. Nach einer bis dahin durchwachsen verlaufenen Saison, in der sie unter sportlichem Aspekt Höhen und Tiefen durchleben musste, fuhr sie sich in einem packenden Rennen im Schweizerischen Lugano zum Weltmeistertitel 2003. Ihre Qualitäten als Allrounderin bewies Spitz Anfang 2005 auf dem Crossrad, nachdem sie gegen zahlreiche Mitfavoritinnen Vize-Weltmeisterin bei der Heim-WM in St. Wendel wurde.

Bronze bei Olympia in Athen
Wie schon 2003 war auch die Saison 2004 nicht frei von Problemen. Wie im Vorjahr erwischte Sabine Spitz einen viralen Infekt, der den Start beim ersten Weltcup in Madrid verhinderte. Damit wurde die Planung mit Zielsetzung Olympia gründlich durcheinandergebracht. Ohne international zählbares Resultat musste Sabine Spitz die erste Saisonhälfte abbrechen. Doch Sabine Spitz glaubte stets an sich. Sie konzentrierte sich ganz auf die Olympia-Vorbereitung, überwand die Schwierigkeiten und die wenig verheißungsvollen Resultate im Vorfeld, um am 27. August als Gewinnerin der Bronzemedaille auf dem olympischen Podium zu stehen. Eine bewegender Moment auf den sie vier Jahre hingearbeitet hatte.

Vize-Weltmeisterin beim Rad Querfeldein
Bevor sie die neue Ziele für die MTB-Saison 2005 ins Visier nahm, machte Sabine Spitz zum Jahreswechsel 04/05 noch einen Abstecher zum Rad Querfeldein. Auf Anhieb wurde sie auf diesem fremden Terrain Vize-Weltmeisterin. In Albstadt sicherte sich die stärkste Deutsche Mountainbikerin 2005 bereits ihren fünften Deutschen Meistertitel im Cross Country hintereinander, um diesem ein Jahr später an gleicher Stelle den nächsten hinzuzufügen.

Wechsel in die Heimat
Zum Jahr 2007 wechselte Sabine Spitz dann zurück in die Heimat. Vom amerikanischen Specialized-Team fand sie den Weg zurück nach Deutschland und heuerte beim Team Ghost International an. Kurze Wege sollten Sabine im Hinblick auf Olympia 2008 noch einmal ganz nach vorne bringen. Und es gelang. Nach zahlreichen Siegen in der Saison war sie zwischenzeitlich sogar Weltranglisten-Erste. Zudem sicherte sich die 35-Jährige bei heißen Bedingungen den Europameistertitel in der Türkei. Allerdings musste sich die sechsfache Deutsche Meisterin von ihrem geliebten deutschen Meistertrikot verabschieden, da sie nur eine Woche nach der EM in Wetter an der Ruhr mit dem Silberrang vorlieb nehmen musste.

Steckbrief:
Name: Sabine Spitz
Wohnort: 79730 Murg-Niederhof
geboren: 27.12.1971
Verein: RSV Rheinfelden
Team: Ghost International Racing
Hobbies: Ski-Langlauf, Inline-Skating, Tiere
Web: www.sabine-spitz.com

Erfolge 2000:
09. Platz Olympische Spiele, Sydney (AUS)
19. Platz Weltmeisterschaften (ESP)
05. Platz Europameisterschaften
03. Platz Deutsche Meisterschaften
14. Platz World Cup San Francisco (USA)
16. Platz World Cup Mazathlan (MEX)
16. Platz World Cup Houffalize (BEL)
21. Platz World Cup St. Wendel
15. Platz World Cup Sarentino (ITA)
04. Platz World Cup Lausanne (SUI)

03. Platz Swiss Bike-Gesamtwertung
10. Platz UCI-Ranking
15. Platz Weltcup-Gesamtwertung

Erfolge 2001:
07. Platz Weltcup, Napa Valley (USA)
04. Platz Weltcup, Sarentino (ITA)
07. Platz Weltcup, Houffalize (BEL)
06. Platz Weltcup, Durago (USA)
05. Platz Weltcup, Leysin (SUI)
04. Platz Weltcup, Kaprun (AUT)
06. Platz Weltcup, Mt. St. Anne (CAN)

Erfolge 2002:
03. Platz Weltmeisterschaften
03. Platz Europameisterschaften
01. Platz Deutsche Meisterschaften
03. PLatz Weltcup, Madrid (ESP)
06. Platz Weltcup, Houffalize (BEL)
05. Platz Weltcup, Mt. St. Anne (CAN)
01. Platz Weltcup, Vancouver (CAN)
03. Platz Weltcup, Les Gets (FRA)

01. Platz Swiss Bike Cup-Gesamtwertung
01. Platz UCI Mountain-Bike World Ranking
02. Platz Weltcup 2002-Gesamtwertung

Erfolge 2003
01. Platz Weltmeisterschaften, Lugano (SUI)
01. Platz Deutsche Meisterschaft
01. Platz Bundesliga, St.Märgen
01. Platz Bundesliga, Altenberg
01. Platz Swiss Bike Cup, Rheinach (SUI)
02. Platz Weltcup, St. Wendel
02. Platz Weltcup, Fort William (GBR)
02. Platz Weltcup, Mt.St. Anne (CAN)
02. Platz Weltcup, Kaprun (AUT)
02. Platz Bundesliga, Münsingen
02. Platz Bundesliga, Heubach
02. Platz Europacup, Bad Wildbad (SUI)
02. Platz Swisspower Cup, Buchs (SUI)

01. Platz Bundesliga-Gesamtwertung
02. Platz Weltcup-Gesamtwertung

Erfolge 2004
01. Platz Marathon World Series, St. Wendel
01. Platz Swisspower Cup, Gränichen (SUI)
01. Platz Deutsche Meisterschaft, Sundern-Hagen
02. Platz Bundeliga, Münsingen
02. Platz Swisspower Cup, Samedan (SUI)
03. Platz Olympische Spiele, Athen (GRE)
03. Platz Europameisterschaft, Walbrzych (POL)

Erfolge 2005
01. DM Cross Country, Albstadt
02. Platz Weltmeisterschaft Radcross, St. Wendel
02. Weltcup, Fort William (GBR)
02. Weltcup, Santa Catarina (BRA)
02. Weltcup, Willingen
02. Weltcup, Houffalize (BEL)
02. Bundesliga, Heubach
03. Swisspower Cup, Buchs (SUI)
03. Swisspower Cup, Reinach (SUI)
03. Weltcup, Madrid (ESP)
03. Weltcup, Mont Ste-Anne (CAN)
03. Weltcup, Angel Fire Resort (USA)

Erfolge 2006
01. DM Cross Country, Albstadt
01. Sunshine Cup, Voroklini (CYP)
01. Afxentia Stage Race (CYP)
01. Straße BW Meisterschaften EZF, Rastatt
01. Argovia Cup, Mellingen (SUI)
01. Marathon St. Wendel, St. Wendel
01. Cross Int. Radquer GP, Wetzikon (SUI)
02. Weltcup Curacao/Karibik
02. Sea Otter Classic, Monterey (USA)
02. Marathon, Gardasee (ITA)
02. Black Forest Ultra, Kirchzarten
02. Swisspower Cup (HC), Bern Gurten (SUI)
02. DM Marathon, Oberammergau
03. Straße BW Meisterschaften, Geislingen
03. Weltcup, Mt.St. Anne (CAN)
03. Europameisterschaft, Chies D'Alpago (ITA)
03. 31. int. Radquer, Dagmersellen (SUI)

Erfolge 2007
01. Sunshine Cup, Voroklini (CYP)
01. Race Under the Sun - Cyprus 2007, Yermasogia (CYP)
01. Swisspower Cup, Schaan (SUI)
01. Swisspower Cup, Perrefitte (SUI)
01. Swisspower Cup, Savognin (SUI)
01. EM Cross Country, Göreme (TUR)
02. Bundesliga, Münsingen
02. Bundesliga, Albstadt
02. DM Cross Country, Wetter/Ruhr
03. World Cup, St. Félicien (CAN)
03. World Cup, Mont Saint-Anne (CAN)


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