Specials Eventspecials 2005 Transalp Challenge Teamnews

Harald Mathis

Harald Mathis

Daniel Duske

Daniel Duske

Team Vaude Dämpfle/Mathis beendet die Transalp-Challenge auf dem siebten Rang

Team Vaude Dämpfle/Mathis am 25.07.2005 - 11:47 Uhr

Wir sind wieder zu Hause angekommmen und gestern Mittag mit Sekt und einem leckeren Essen empfangen worden! Aber jetzt erst mal der Reihe nach.

Platz fünf durch Kralers Ausfall
Die fünfte und sechste Etappe von Sexten nach St.Vigil (2800 Höhenmeter, 94 Kilometer) und St. Vigil nach Alleghe (2800 Höhenmeter 72 Kilometer) liefen ganz ordentlich und wir konnten uns mittlerweile auf den fünften Platz in der Gesamtwertung vorarbeiten. Profitierten konnten wir dabei aber von der Aufgabe des Giant-Team's, denn Martin Kraler zog sich eine Rippenquetschung und einen Gallenblasen-Einriss zu.

Ein persönliches Waterloo
Die siebte Etappe war dann unser persönliches Waterloo. Hardy hat schon die ganze Saison über Probleme mit seinem linken Knie. Ein Paar Sehnen und Bänder sind entzündet. Nachdem er sich am Vortag sein eigenes Pedal in einer
kniffligen Abfahrt genau auf diese Stelle geschlagen hatte, konnte er praktisch nur mit einem Bein treten. Da wir uns den erste Berg im Touristentempo hoch kämpften und ich ihn mit einem Schlauch abgeschleppen musste, hatten wir gute 25 Minuten verloren. Aber irgendwie haben wir es dann doch noch bis nach Belluno ins Ziel geschafft. Der fünfte Platz war nun aber auf nicht mehr einholbare 10 Minuten Rückstand entschwunden und wir fanden uns auf Platz sieben in der Gesamtwertung wieder.

Schneckentempo
Die achte und letzte Etappe von Belluno nach Jesolo führte uns über einen größeren Berg und insgesamt 1800 Höhenmeter. Die Schmerzen in Hardy's Knie hielten sich heute zum Glück wieder in Grenzen und wir konnten in der Spitzengruppe mit sechs Team's die Berge hinter uns lassen. Auf den abschließenden 80 Kilometern ging es mit Tempo 40-50 km/h der Adria entgegen. Da auf den ersten Kilometern das Tempo nicht all zu hoch war, konnten wieder einige abgehängte Teams zu uns aufschließen und so wuchs unsere Gruppe auf über 40 Mann an! Leider waren etliche Team's nicht mehr gewillt Tempo zu fahren. Also reihten sich Hardy und ich wieder vorne mit ein und drückten noch mal ordentlich drauf. Im Finale wurde es dann sehr hektisch.

Die Windschattenlutscher
Da witterten dann die ganzen Windschattenlutscher ihre Chance auf einen Etappensieg! Mit etwa 50 km/h ging es durch mehrere Kreisverkehre und etliche scharfe Kurven dem Ziel entgegen. Unsere fleißige Führungsarbeit wurde im Endspurt mit Platz vier, eine Sekunde hinter dem Sieger, belohnt! Für die Gesamtwertung hat dieses Ergebnis keine Auswirkung gehabt und wir hatten, wie im letzten Jahr, den siebten Platz erreicht! Bei der abschließenden Siegesfeier ließen wir es uns dann richtig gut gehen und haben den Abend an einer Strandbar ausklingen lassen.

Danke an Alle
Auf diesem Weg möchte ich mich abschließend bei allen Sponsoren, Gönnern und Euch allen, die uns die letzten Tage die Daumen gedrückt haben, recht herzlich bedanken!



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