
Andi Strobel

Silvio Wieltschnig, Andi Strobel
Interview mit Andreas Strobel
bike2b-Redaktion am 19.07.2005 - 11:11 Uhr
bike2b: Andreas, wie ist die TransAlp bislang für Dich verlaufen?
Andreas Strobel: Es ist sehr hart, auch durch die vielen Flachstücke die zu befahren sind. Man muss sehr taktisch fahren, da man sich kaputt macht, wenn man vorne fährt. Es sind viele Tempowechsel vorhanden und auch technische Passagen. Auch die lange Schiebepassage war sehr anstrengend. Somit ist dies wohl die härteste Etappe seitdem es die TransAlp gibt.
bike2b: Was sagst Du zu der Kritik an der heutigen Etappe?
Andreas Strobel: Es war schon sehr schwierig. Aber wenn nicht so viel Hektik im Feld wäre könnte man das Ganze etwas ruhiger angehen und es wäre dann nicht so schlimm. Natürlich ist es hart, wir müssten heute auch wieder viel Bergab laufen. Da entsteht die Hektik, weil die beiden Spitzenteams dann auch noch Zeit gutmachen wollten. Bei dem ganzen Gedränge sind die Fahrer aber auch selber schuld.
bike2b: Wie hast Du das Rennen heute erlebt?
Andreas Strobel: Den ersten kleinen Berg sind wir sehr schnell angegangen und haben versucht dabei zu bleiben. Danach ist das Tempo wieder rausgenommen worden, als die steile Auffahrt kam. Bei uns lief es dann sehr gut. Wir haben uns mit zwei Schweizern sowie Karl und Carsten absetzen können und sind zu dritt in die Laufpassage gegangen. Bei der Abfahrt ging die Hektik dann los und es ist sehr viel riskiert worden.
bike2b: Hast du mitbekommen, warum das Team-Giant hinten war?
Andreas Strobel: Ich glaube dem Martin ging es heute nicht so gut, aber er ist ein guter Läufer und so haben sie in der Laufpassage wieder aufgeschlossen.
bike2b: Was sind Eure Ziele für die Gesamtwertung?
Andreas Strobel: Platz Vier oder Fünf ist für uns realistisch. Hinter uns ist ein riesen Loch. Wir sind praktisch fünf Spitzenteams und daran wollen wir uns orientieren.
bike2b: Weiterhin viel Glück und Danke für das Gespräch
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