
Karl Platt & Carsten Bresser
Interview mit Carsten Bresser
bike2b-Redaktion am 18.07.2005 - 13:50 Uhr
bike2b: Nach der schweren Etappe heute, wie hast Du das Rennen erlebt?
Carsten Bresser: Heute war eine ganz entscheidende Etappe mit 3.500 Höhenmetern und 85 Kilometern. Sicherlich eine der schwersten Etappen der TransAlp. Da im Klassement noch keinerlei Entscheidungen gefallen sind, konnte man heute mit vielen Attacken rechnen. Wir sind dementsprechen zufrieden, dass wir schon wieder gewinnen konnten.
bike2b: Gab es heute Ausreißversuche von Euch oder von Anderen?
Carsten Bresser: Martin Kraler hat schon am ersten Berg ordentlich Tempo gemacht, was zu einer Selektion geführt hat. Innerhalb kürzester Zeit waren wir nur noch drei oder vier Teams. Dann ist aber alles wieder ein wenig zusammengerückt, da keiner sich richtig absetzen konnte. Die Entscheidung wurde am letzten Berg gesucht. Erst hat Karl Tempo gemacht, dann wieder Kraler. Im Endeffekt waren es dann nur noch zwei Teams und die Entscheidung fiel in der Abfahrt.
bike2b: Ihr habt Euch gestern die Gesamtführung geholt. Agiert man noch oder lässt man die Anderen Tempo machen?
Carsten Bresser: Wir müssen jetzt natürlich taktiern und uns ein wenig zurückhalten. Auf der anderen Seite haben wir nur einen knappen Vorsprung und wenn wir die Gelegenheit bekommen ein paar Sekunden zu holen, müssen wir die Chance auch nutzen. Deshalb haben wir in der Abfahrt auch Attackiert.
bike2b: Wo liegt der Unterschied zur morgigen Strecke?
Carsten Bresser: Morgen gibt es nochmal eine relativ lange Strecke, mit knapp unter 100 Kilometern und viel Asphalt. Aber Grundsätzlich ist jeder Tag schwer, denn unter 2.500 Höhenmetern kommt hier keiner davon.
bike2b: Wir drücken Euch weiterhin die Daumen und vielen Dank für das Interview.
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