
Jörg Scheiderbauer

Anna und Jörg Scheiderbauer

Jörg Scheiderbauer
Scheiderbauer gewinnt den Ruhrbike-Marathon
Ghost Int. Racing am 07.08.2006 - 15:37 Uhr
Jörg Scheiderbauer ist weiterhin in Bestform. Nach seinem dritten Sieg bei der Transalp Challenge konnte der Ghost-Teamchef am vergangenen Samstag (5. August) beim Ruhrbike-Marathon der Stadt Wetter den nächsten Sieg absahnen.
Scheiderbauer: "Kraft-Akkus randvoll!"
Nach 1 Stunde und 54 Minuten rauschte er als erster über die Ziellinie. Auf der mit 45 Kilometern eher kurzen Marathon-Strecke gelang es ihm schon nach 50 Minuten Fahrzeit, sich von den beiden Verfolgern Danowski und Coconcelli abzusetzen. Am Ende gewann er souverän mit 3:46 Minuten Vorsprung vor Danowski und 5:10 Minuten Vorsprung vor Jochen Coconcelli. Die steilen Rampen des Ruhrgebiet-Kurses mit bis zu 25 Prozent Steigung fuhr Scheiderbauer generell mit der so geannnten "Scheibe", dem großen Kettenblatt. "Meine Kraft-Akkus sind momentan randvoll! Das ist bestimmt eine Folge der acht harten Etappen bei der Transalp Challenge", so Jörg Scheiderbauer.
Premiere: Bundesliga-Veranstalter fährt Bundesliga-Rennen
Das hat es bislang auch noch nicht gegeben: Jörg Scheiderbauer, selbst Veranstalter des Bundesliga-Events "Worldclass MTB Challenge", entschloss sich spontan, am darauf folgenden Tag beim fünften Bundesliga-Lauf der Saison im olympischen Cross Country mitzufahren. Dabei ist der Ghost-Spitzenfahrer schon seit zwei Jahren bei keinem Bundesliga-Lauf mehr gestartet. Scheiderbauer konzentrierte sich in der jüngeren Vergangenheit voll auf die Langstrecken (Marathon). "Ich wollte einfach mal wieder Bundesliga-Luft schnuppern. Das Ruhrbike Festival bot eine ideale Gelegenheit dazu", so die knappe Erklärung.
Beachtliches Comeback mit Rang elf
Mit der Startnummer 54 gelang es Jörg Scheiderbauer sich bis auf den elften Platz nach vorne zu kämpfen. "Beim Start hatte ich Probleme, durch die vielen Marathon-Rennen fehlte mir einfach der für ein solches Rennen notwendige impulsive Antritt und die Spritzigkeit", so Scheiderbauer. Doch er hielt bis zur letzten von sieben gefahrenen Runden ein konstant hohes Tempo und konnte am Ende immerhin einen beachtlichen elften Platz herausholen. Dabei betrug der Zeitrückstand auf den Sieger Kessiakof nur 7:25 Minuten.
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