Specials Eventspecials 2006 Bundesliga Bad Salzdetfurth

Irina Kalentieva

Irina Kalentieva

Podium Damen

Vierter Streich für Miss Bundesliga

Team Topeak-ERGON am 19.09.2006 - 09:22 Uhr

Spannung versprach das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth am vergangenen Wochenende. Mit Irina Kalentieva, Nina Göhl und der bis dahin führenden Ivonne Kraft liebäugelten gleich drei Fahrerinnen mit dem Gesamtsieg. Im Wettkampf sorgte Kalentieva allerdings schnell für klare Verhältnisse – die Russin siegte souverän mit fast zwei Minuten Vorsprung beim sechsten Rennen und sicherte sich damit auch gleichzeitig den ersten Platz in der Gesamtwertung. Das war bereits der vierte Streich der Vize-Weltmeisterin. Den ersten Gesamterfolg schaffte Kalentieva 2002. Seit 2004 schrieb sich die sympathische Racerin dreimal in Folge in die Siegerliste ein. "Da ich in Deutschland lebe, fahre ich besonders gerne die Bundesliga-Rennen", betont Kalentieva, die in diesem Jahr nur den Wettbewerb in Wetter verletzungsbedingt ausfallen lassen musste.

Vorsprung stetig ausgebaut
Im Rennen waren die Rollen klar verteilt. Schon in der zweiten von insgesamt acht Runden übernahm Kalentieva die Führung und baute den Vorsprung stetig aus. "Ich hatte Nina als meine stärkste Konkurrentin eingeschätzt und deshalb habe ich mich auch an ihr Hinterrad gehangen, als sie das Tempo steigerte. Als ich dann die Führungsarbeit übernommen hatte, war Nina plötzlich nicht mehr hinter mir", sagte
die 28-Jährige vom Team Topeak-Ergon.

Richtige Reifenwahl getroffen
Wie in der Formel 1 spielt auch im Mountainbike-Sport die richtige Reifenwahl eine wichtige Rolle. Speziell für diesen Kurs fertigte Reifensponsor Conti für Kalentieva
einen Twister Supersonic mit einer so genannten Vectran-Karkasse und extrem guten Rollwiderstand. "Der Reifen war absolut super. Dadurch konnte ich noch schnellere Rundenzeiten fahren", so die sechsfache russische Landesmeisterin.

Mehr Regeneration zwischen den Veranstaltungen
Mit dem krönenden Finale ist auch gleichzeitig die Saison für Kalentieva beendet. "Ich werde jetzt relaxen, analysieren und mich ab Dezember auf das neue Jahr
vorbereiten", äußert sich die Bergspezialistin über die unmittelbare Zukunft. Vor allem die vermehrten Regenerationsphasen zwischen den Veranstaltungen waren der
Schlüssel zum Erfolg. "Diesmal habe ich einfach mehr Pausen eingebaut und konnte viel ausgeruhter in die Wettbewerbe gehen als in den Jahren zuvor", erklärte Kalentieva ihr Rezept für die konstanten Top-Leistungen.

Hohe Ziele für das nächste Jahr
Immerhin fuhr Kalentieva bei den internationalen Rennen zehnmal aufs Treppchen. Der größte Erfolg der Saison ist der Gewinn der Silber-Medaille bei der Weltmeisterschaft im Cross-Country in Neuseeland. "Im kommenden Jahr will ich
ähnlich konstant fahren, Medaillen gewinnen, aber auch bei einem Weltcup triumphieren", gibt sich die inoffizielle Miss Bundesliga optimistisch.


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen