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Sabine Spitz

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Vorbereitungsphase

Sabine Spitz am 08.07.2006 - 10:43 Uhr

Hallo Fans! Nach einem kurzen Abstecher an die kanadische Ostküste, um den vorletzten Weltcup zu bestreiten, gibt es für mich zur Jahresmitte ein paar wettkampfreie Tage. Diese nutze ich derzeit zur Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, in der mit Europameisterschaften am 30. Juli und Weltmeisterschaften am 27. August die Highlights klar definiert sind. Während die EM mit aufsteigender Formkurve bestritten werden soll, will ich in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Neuseeland wieder den Sprung aufs Podium schaffen.

Zufrieden mit Rang drei
Der letzte Weltcup in Mt. St. Anne gibt Hoffnung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich hatte mich sehr gut gefühlt und schien Marie-Helene – die später gewann – ganz gut im Griff zu haben. Bis, ja eben bis ich in Runde drei beim ersten Downhill etwas aus dem Gleichgewicht kam, das Vorderrad nicht der gewünschten Spur folgte, an einem Stein hängen blieb und ich eine Rolle vorwärts produzierte. Mein Helm vermied Schlimmeres und ich war froh, dass mir nichts Ernsteres passiert war und ich das Rennen fortsetzen konnte. Der Rhythmus und die Sicherheit waren aber natürlich weg. Deshalb war ich mit Rang drei am Ende sehr zufrieden.

Training im Engadin
Seit ein paar Tagen bin ich im Engadin, um in der Höhe bzw. auf den zahlreichen Pässen und den zahlreichen Trails rund um St. Moritz zu trainieren. Nachdem die ersten Tage sehr schön waren macht im Moment die Sonne etwas Pause, sodass ich etwas kürzer treten muss. Aber es soll wieder besser werden. Es macht Spaß hier oben und ist nicht nur für Kraft und Kondition gut sondern auch für die Seele.

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Herausforderung Transalp-Challenge
In einer Woche geht’s dann zur Transalp-Challenge. Zusammen mit Ralf werden ich als Mixed Team die Strecke von Füssen nach Limone in Angriff nehmen. Die Fitness meines Mannes macht mir zwar noch ein wenig Sorgen, aber vielleicht gelingt es uns ja trotzdem den 'Mixed'-Favoriten Scheiderbauer/Baylis das Leben ein wenig schwer zu machen. Immerhin hatten wir vor zwei Jahren gar eine Etappe gegen die beiden für uns entschieden, auch wenn mir Ralf dort etwas besser aufgestellt schien. Na ja mal sehen, ein schönes Abenteuer mit viel Landschaftserlebnis ist es auf jeden Fall und letztlich auch ein gutes Training für die bevorstehenden Aufgaben. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten wie es uns ergeht.

Also bis bald
Eure
Sabine


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