
Stefan Kogler

Start 100 km

Gerrit Glomser

Stefan Kogler

Stefan Kogler

Silvio Wieltschnig

Roland Stauder
Rennen der Überraschungen - Stefan Kogler gewann überlegen
bike2b-Redaktion am 17.07.2006 - 16:24 Uhr
Am letzten Samstag (15. Juli) fand in Bad Goisern die Salzkammergut Trophy statt. Dabei gab es ein Rennen der Überraschungen - zumindest auf den langen Distanzen. Stefan Kogler gewann überlegen die Extremdistanz und Gerrit Glomser kam trotz Zirbenschnaps nur auf den undankbaren vierten Rang.
Stefan Kogler deklassiert die Konkurrenz
"Stehend k.o." war ein nicht ganz fiter Gerrit Glomser (Volksbank Salzburg) als er als Vierter die Ziellinie in Bad Goisern überquerte. Trotz Zirbenschnapsdoping und dem wie immer einmaligen Salzkammergut-Publikum gelang es ihm nicht mit den Besten mitzuhalten. Und der Beste kommt wieder aus dem Salzkammergut. Auch für Wolfgang Fasching, der aufgrund einer Handverletzung nicht starten konnte, überraschend und quasi im Alleingang deklassierte Stefan Kogler aus St. Gilgen (rad-angerer.at) seine Konkurrenten und verwies die beiden Deutschen, Stefan Danowski und Jörg Hütter, mit einer Zeit von 10:15,40 Stunden auf die Plätze zwei und drei. "Wenn schon die lange Distanz - dann Vollgas", sagte der strahlende Sieger noch bei der Fahrerpräsentation und von der Ernsthaftigkeit seiner Aussage konnte man sich schon ab der ersten Steigung überzeugen. Vorjahressieger Willi Vorderderfler musste den schwierigen Abfahrten, auf Platz zwei liegend, Tribut zollen und beendete bereits nach 110 Kilometer vorzeitig das Rennen.
Huser mit Salzkammerguterfahrung
2002 wurde Andrea Huser (SUI) schon Europameisterin in Bad Goisern. Dieses Jahr legte sie noch 100 Kilometer dazu und fuhr nach nicht einmal 13 Stunden als erste Dame über die Ziellinie. Die Vorjahressiegerin Anita Waiss belegte den zweiten Rang.
Wieltschnig und Rosenstiel gewinnen 100-km-Distanz
Spannung pur auch auf der klassischen 100-km-Distanz. Die beiden Teamkollegen Silvio Wieltschnig (AUT) und Ben Melt Swanepoel (RSA) vom Team Fiat/Rotwild fuhren ein taktisch sehr gutes Rennen und belegten die Plätze eins (04:35:12) und zwei, vor Sam Beaten aus Belgien. Fest in deutscher Hand die Stockerlplätze bei den Damen. Alexandra Rosenstiel (05:31:22) gewann vor Kerstin Brachtendorf und Sabine Grona.
Stauder leicht und locker zum Sieg
Leicht und locker gewann der Südtiroler Roland Stauder das Rennen über 53 Kilometer. Der Marathonspezialist fuhr, quasi zum Training, allen auf und davon und gewann mit einer Zeit von 02:10:17 Stunden, vor Christian Bauer (AUT) und Wolfgang Krenn. Bei den Damen entschied die Salzburgerin Birgit Braumann (02:50:27) das Rennen für sich. Ein eindrucksvolles Comeback (nach einer Babypause) feierte auch Martina Wohinz aus Bad Ischl. Sie verhalf dem starken DT Swiss Merida Continental Team zu einem hervorragenden zweiten Platz und entschied somit auch die Regionalwertung für sich.
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