Specials Eventspecials 2006 Albstadt Bike Marathon

Impressionen

Impressionen

Impressionen

Interview mit OB Dr. Jürgen Gneveckow

bike2b-Redaktion am 19.07.2006 - 10:17 Uhr

Nach dem Event sprach bike2b mit Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow über den 12. LBS-Bike-Marathon. Dabei sprach der Schirmherr über die Möglichkeiten, die Albstadt hat und zog ein sehr positives Fazit von der diesjährigen Veranstaltung.

bike2b: Wenn Sie ein Fazit für den 12. Albstadt LBS-Bike-Marathon ziehen müssten, wie würde dieses Ausfallen?
OB Gneveckow: Mein Fazit ist klar. Diese Veranstaltung hat alles Bisherige in den Schatten gestellt. Alles passte, die Organisation, das Wetter, das Fahrerfeld, unser phänomenales Publikum. Und eine Stimmung, als ob wir Fußball-Weltmeister geworden wären.

bike2b: Nach 2005 wurde die Teilnehmerzahl noch einmal nach oben gesetzt. Woher kommt in Albstadt dieser wahnsinnige Mountainbike-Boom?
OB Gneveckow: Ich denke, Albstadt bietet optimale Voraussetzungen für diesen Sport. Unsere Topographie, die schöne Landschaft, eine Gemarkungsfläche fast so groß wie Mannheim. Hinzu kommen unsere potenten Vereine, die hervorragend organisieren können. Das lockt in der Mischung viele Radfahrer nach Albstadt. Aber auch die heimischen Radler trainieren zielstrebig und testen bei diesem Event jährlich ihre Form.

bike2b: Gibt es auch ein Ende der Fahnenstange? Irgendwann wird doch sicherlich die Logistik ein Problem darstellen, bei so vielen Teilnehmern.
OB Gneveckow: Natürlich müssen sich die Organisatoren dieser Topveranstaltung darüber Gedanken machen. Bereits im Vorfeld wurde heftigst diskutiert, ob es Sinn macht, die Teilnehmerzahl von 1.500 auf 1.700 zu erhöhen. Wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Veranstaltung vertragen kann, ob es gegebenenfalls noch ein paar hundert mehr sein können, muss man anhand verschiedener Kriterien, wie zum Beispiel den Abläufen im Start- und im Zielbereich, den Belastungen der Versorgungsstationen, entscheiden.

bike2b: Seit letztem Jahr fahren Sie selbst mit dem Pressefahrzeug auf der Strecke mit. Was macht dieses Erlebnis so besonders?
OB Gneveckow: Es ist wohl die Faszination, die auch die Mountainbike-Fahrerinnen und -Fahrer selbst erleben. Man bahnt sich den Weg durch jubelnde Menschen, man sieht fröhliche Gesichter, man erlebt die Landschaft, das rasante Auf und Ab, hautnah mit. Und obwohl man selbst keine Kraft aufwenden muss, spürt man, wie die Fahrerinnen und Fahrer durch den Enthusiasmus der Zuschauer 86 km lang regelrecht angetrieben werden.

bike2b: Was dürfen wir in den nächsten Jahren an Mountainbike-Events in Albstadt erwarten? Die Cross-Country-DM ist ja 2007 nicht mehr auf der Schwäbischen Alb.
OB Gneveckow: Auch ohne Cross-Country-DM ist bei uns viel los. Am 19./20. Mai wird bei uns in Albstadt-Tailfingen die Gonso-Albstadt-MTB-Classic 2007 rund um die Zollern-Alb-Halle von der RSG Zollernalb und der Skyder Sport-Promotion ausgerichtet. Dies ist eine Veranstaltung mit internationaler Beteiligung, das heißt sämtlichen Weltklassefahrerinnen und -fahrern. Läuft auch dieses Format sehr gut, sind wir für noch höhere Aufgaben bereit.

bike2b: Warum engagieren Sie sich so für den Radsport und fahren Sie selbst auch Mountainbike?
OB Gneveckow: Ich selbst bin kein Radfahrer, aber es macht mir Freude, zu sehen wie sich andere Menschen für den Radsport begeistern. Auch bin ich stolz darauf, dass wir in Albstadt Menschen und Vereine haben, die hierin eine Erfüllung sehen. Dies ist für mich als Oberbürgermeister zugleich Verpflichtung auch etwas einzubringen. Die Übernahme der Schirmherrschaft und Teilnahme an der Siegerehrung sind dabei das Mindeste was ich tun kann.

bike2b: Vielen Dank für das Gespräch!
OB Gneveckow: Vielen Dank auch!


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen