Specials Eventspecials 2006 Transalp Challenge

Startaufstellung

Carsten Bresser und Karl Platt

Sandra und Peggy Klose

Hans Grasegger, Walter Platzgummer

Anna und Jörg Scheiderbauer

Die neunte BIKE Transalp Challenge ist gestartet – der Mythos geht weiter

bike2b-Redaktion am 16.07.2006 - 09:54 Uhr

Gerben de Knegt und Richard Groenendaal vom Team Rabobank wussten, warum sie bei der BIKE Transalp 2006 starten: "Wir wollen gewinnen" war die Losung, die sie ausgaben – und sie hielten Wort. Mit einem Vorsprung von 1:34 Minuten gewannen sie die erste Etappe von Füssen im Alllgäu nach Imst vor dem Team von Rocky Mountain Business Objects, Carsten Bresser und Karl Platt. Den dritten Platz erreichten Henry Raabe und Federico Ramirez aus Costa Rica in 3:07,24 Stunden.

Klose-Zwillinge führen bei den Damen
Die Zwillinge Sandra und Peggy Klose ließen nichts anbrennen und überquerten die Ziellinie mit mehr als acht Minuten Vorsprung. Nach 3:54,33 Stunden erreichten auch Adelheid Morath und Katrin Schwing das Ziel und verwiesen das Team Specialized Starlets mit Jennifer O´Connor (NZL) und Kate Potter (AUS) auf den dritten Platz. Der Holländer Gerben de Knegt, der eher für seine Erfolge im Bike-Cross bekannt ist, erinnerte sich: "Ich hoffe, ich bin besser als vor zwei Jahren mit Bart Brentjens, als ich im gelben Trikot bei der fünften Etappe schwer stürzte."

Olympiasieger führt Feld durch Füssen
Zuvor konnten die 571 Teams bei der Ortsdurchfahrt durch Füssen kurz nach dem Startschuss das Panorama des Schlosses Neuschwanstein und den Applaus der vielen begeisterten Füssener genießen. Angeführt wurden sie vom Biathlon-Helden der Olympischen Winterspiele in Turin, dem dreimaligen Goldmedaillengewinner Michael Greis, und dem Ersten Bürgermeister von Füssen, Christian Gangl. Der Erfinder und "Urvater" der Transalp Challenge, Uli Stanciu, konstatierte stolz: "Das härteste Mountainbike-Rennen der Welt hat wieder begonnen."

Bei Masters und Mixed alles wie erwartet
Bei den Masters wurden die Vorjahressieger Hansi Grasegger und Walter Platzgummer ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten in einer Zeit von 3:12,07 Stunden. Das zweitplatzierte österreichische Team KTM 1 mit Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg beendete das Rennen zwei Minuten später und mit großem Vorsprung vor ihren Landsmännern Branko Grah und Thomas Widhalm. Das Siegerteam freute sich über die gute Platzierung: "Sonst muss man immer vorfahren, jetzt kommt man ein wenig zum Taktieren." Die Favoriten in der Mixed-Wertung Jörg Scheiderbauer und Anna Baylis-Scheiderbauer wurden ihrer Rolle mehr als gerecht und siegten mit 15 Minuten Vorsprung vor Sabine Spitz und Ralf Schäuble. Den dritten Platz erreichten die Kanadierin Marg Fedyna und der Tscheche Phillip Kobel in 3:46,06 Stunden.

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"Tour der Leiden" für Mountainbiker
Die erste Etappe der Transalp Challenge war nicht zum Warmfahren der 1.143 Starter gedacht:Auf der technisch einfachen, sehr schnellen Strecke, konnten insbesondere die Sieger de Knegt/Groenendaal beeindrucken mit ihrer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,6 km/h. Bei der zweiten Etappe von Imst nach Ischgl werden die Fahrer nicht ganz so schnell unterwegs sein. Gleich drei Pässe und insgesamt 3.247 Höhenmeter werden die Beinmuskeln gehörig beanspruchen. Bei der "Tour der Leiden" des Mountainbike-Sports müssen die Biker dieses Jahr 665,01 Kilometer mit stolzen 22.572 Höhenmetern absolvieren, bevor sie sich in Limone sul Garda in die Fluten des Gardasees stürzen können. Durch die neue Regelung, bei der auch für einen Tagessieg Preisgeld ausgeschüttet wird, wird noch einmal die Attraktivität des Rennens erhöht. Aber eines bleibt immer gleich bei dem legendären Rennen: die Synthese von Hochleistungssport und Naturerlebnis in der schönsten Bergregion Europas.


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