Specials Eventspecials 2006 Transalp Challenge

Karl Platt

Karl Platt

Puls 1. Etappe

Guter Start in die Transalp Challenge 2006

Karl Platt am 15.07.2006 - 17:52 Uhr

Heute ging sie also wieder los, die Transalp Challenge 2006, die mich jetzt eine Woche lang fordern wird.

Viele Zuschauer in Füssen
Der Start war am Samstag um 11.00 Uhr in Füssen und es waren wirklich viele Zuschauer da. Am Streckenrand sorgten die Menschenmassen für eine super Atmosphäre. Es waren rund 85 Kilometer zu bewältigen. Die erste Etappe wurde noch kurzfristig geändert und wir haben einen Berg ausgelassen, da wir dort nicht hochfahren konnten.

Zweiter nach erster Etappe
Ich bin mit meinem Partner Carsten Bresser heute Zweiter geworden mit einem Rückstand von 1:30 Minute auf die beiden Australier. Hinter uns sind die beiden Fahrer aus Costa Rica Dritter geworden, die aber schon einen Rückstand von 4:30 Minuten haben. Ich hatte heute wirklich sehr gute Beine und habe mich gut gefühlt. Nie musste ich auf der ersten Etappe ans Limit gehen. Mit dem Start können wir sehr zufrieden sein. Die TransALp dauert sieben Tage und man gewinnt sie nicht schon auf der ersten Etappe. Da kann noch so viel passieren.

Gruppe stand schon früh
Ich muss sagen, dass dies eine der leichtesten ersten Etappen war, die ich jemals gefahren bin. Da wir einen Berg ausgelassen haben, gab es auf dem Weg ins Etappenziel Imst nur einen schweren Berg. Heute stand schon sehr früh eine Gruppe vorne, in der wir uns auch befanden. Ich bin dann mit Tempo in den ersten Berg reingefahren und dadurch fielen schon viele Paare ab. Beim letzten Berg mussten wir dann etwas Tempo reduzieren - da wurde es einfach zu schnell vorne und wir wollten nicht gleich ans Limit gehen. Am Ende können wir mit dem geringen Rückstand zufrieden sein, gerade wenn man sieht, dass die Schweizer schon viel verloren haben. Die hatten heute wirklich einen rabenschwarzen Tag. Die Etappe heute war übrigens eine schnelle, denn wir hatten einen Schnitt von knapp 27km/h und dies bei bewältigten 2.195 Höhenmetern.

Schwere Etappe morgen
Morgen steht eine schwere Etappe an. Insgesamt drei Berge müssen gefahren werden und sogar eine Laufpassage ist mit dabei. Wir wollen von Anfang an gut dabei sein und nicht ans Limit gehen. Unser Ziel ist es, nicht weitere Zeit auf die Führenden zu verlieren und wenn möglich sogar zu verringern. Man braucht normalerweise zwei bis drei Tage, bis man im Rhythmus ist und dann kann man angreifen.


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