Specials Eventspecials 2006 Transalp Challenge

A. Baylis und J. Scheiderbauer

Sieg Nr. 3 für Scheiderbauers

Ghost Int. Racing am 25.07.2006 - 09:28 Uhr

Anna Baylis-Scheiderbauer und Jörg Scheiderbauer demonstrierten vergangene Woche bei der TRANSALP CHALLENGE eindrucksvoll ihre Dominanz in der Kategorie Mixed. Sie gewannen alle acht Etappen von Füssen (GER) nach Limone (ITA) am Gardasee mit insgesamt 665 Kilometern und 22.500 Höhenmetern.

Über zwei Stunden Vorsprung
Bereits bei der ersten Etappe legten die Scheiderbauers ein enormes Tempo vor und fuhren einen Vorsprung von über 15 Minuten auf die Bronze Medaillen Gewinnerin von Athen, Sabine Spitz, mit Ehemann Ralf Schäuble heraus. Nach der sechsten Etappe war dieser Vorsprung in der Gesamtwertung auf 1,5 Stunden angewachsen. Als Spitz und Schäuble bei der siebten Etappe nicht mehr antraten, rückten die 24 Stunden Weltmeisterin Fedyna Marg aus Kanada und deren Partner Kobel Phillip aus Tschechien an die zweite Stelle vor. Die Österreicher Manuela Pramstaller und Wolfgang Klocker lagen jetzt auf der dritten Position. Am Ende rauschten die Scheiderbauers mit über zwei Stunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten und mit über drei Stunden Vorsprung auf die Drittplatzierten ins Ziel!

Je höher die Berge, desto besser die Scheiderbauers
Anna Baylis-Scheiderbauer und Ehemann Jörg hatten hart daran gearbeitet, sich nach dem schweren Sturz beim Cape Epic in Südafrika im April wieder in Form zu bringen. Kurz vor der TRANSALP absolvierten sie ein vierwöchiges Höhentraining in Livigno. Danach fühlten sie sich topfit und bestens vorbereitet für die TRANSALP 2006. Die Dominanz der GHOST Profis war beeindruckend. Vor allem in den hohen Bergen, wie auf der dritten Etappe von Ischgl nach Scoul über das 2775 Meter hohe Idjoch oder auf der fünften und längsten Etappe von Livigno nach Naturns, über den Passo del Forcolla mit über 2800 Metern Höhe, spielte das Paar seine Stärken aus. Alleine auf den 116 Kilometern über den Passo del Forcolla fuhren Anna und Jörg über 30 Minuten Vorsprung auf ihre Verfolger Spitz und Schäuble heraus!

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Vorsicht bei der Abfahrt!
Jörg Scheiderbauer machte bergauf jede Menge Zeit gut. Mit einem speziell entwickelten Bergsteiger-Seil, das zwischen beiden Mountainbikes montiert wurde, verhalf er seiner Frau zu mehr Tempo. So musste er bergab kein Risiko mehr eingehen. Insbesondere was die letzte, äußerst heikle Abfahrt vom 1.800 Meter hohen Tremalzo hinunter nach Limone am Gardassee betraf, hatte sich das Duo entschieden sehr vorsichtig zu fahren. Und das aus gutem Grund! Beim südafrikanischen Cape Epic im vergangenen April wurde ihnen die letzte Etappe zum Verhängnis. Nachdem sie sämtliche vorangegangenen Abschnitte klar gewonnen hatten, platzte der Traum vom Sieg am letzten Tag durch einen dramatischen Sturz.

2007: Alle drei auf einen Streich
Für 2007 haben sie ihr großes Ziel erneut ins Visier genommen: Als erstes Mixed Team der Welt die drei größten und härtesten Mountainbike-Etappenrennen der Welt zu gewinnen, Cape Epic, Transalp und Transrockies.


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