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Kleidung

bike2b-Redaktion am 12.12.2006 - 16:55 Uhr

Die Kleidung ist beim Biken ein wichtiger Faktor für den Komfort, weil man oft im Laufe einer Tour unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt ist. Bei einer herbstlichen Fahrt fröstelt man vielleicht noch etwas beim Aufwärmen im Nieselregen, kommt dann beim Anstieg ganz schön ins Schwitzen und dann rast einem bei der Abfahrt auch schon wieder der Wind um die Ohren. Erkältungen und schlechte Laune scheinen da vorprogrammiert, aber wer sich nach dem 'Zwiebelprinzip' kleidet, ist für verschiedene Wetterlagen gerüstet und schont seine Gesundheit.

Funktionswäsche besser als Baumwolle
Mehrere Schichten Funktionskleidung transportieren Schweiß weg von der Haut und sorgen für ein angenehmes Tragegefühl. Als unterste Schicht keine Baumwolle nehmen, weil diese Feuchtigkeit wie ein Schwamm aufsaugt statt sie nach außen abzugeben und man schnell anfängt zu frieren. Besser eignet sich Funktionswäsche, die es in verschiedenen Ausführungen für alle Temperaturen gibt, zum Beispiel aus kühlendem Netzstoff, speziell für den Sommer. Shirts aus Polyester oder Synthetikfasern haben außerdem den Vorteil, dass sie nach dem Waschen sehr schnell trocknen, was sich gerade bei mehrtägigen Touren als praktisch erweist. Als zweite Schicht trägt man ein kurz- oder langärmeliges Trikot, das eng anliegt, gefolgt von einer windstoppenden Weste oder Jacke. Auch an warmen Tagen schützt eine Weste bei einer windigen Abfahrt vor Auskühlung.

Auf die Details kommt es an
Arm- und Beinlinge sind ideal für die Übergangsjahreszeiten - ohne sich umziehen zu müssen, hat man durch das Anzippen der praktischen Teile in Sekundenschnelle aus einer kurzen Hose eine lange gemacht, und umgekehrt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie extrem platzsparend zu verpacken sind. Sind wechselhafte Bedingungen angekündigt, gehört eine leichte und atmungsaktive Regenjacke ins Gepäck. Eine Verlängerung am Rücken verhindert, dass hochspritzendes Wasser oder Dreck an die Kleidung gelangen. Wer auch bei Nässe gern auf dem Bike sitzt oder eine mehrtägige Tour plant, für den ist die Anschaffung einer Regenhose angebracht: Wichtig ist, dass die Sitzfläche robust ist, weil sie durch Wind und Regen schneller verschmutzt und durchscheuert. Weitere sinnvolle Details sind Reißverschlüsse zum schnellen An- und Ausziehen sowie ein Gummibund am Hosenbein, damit das Material nicht störend flattert und sich womöglich in der Kette verfängt.

Radsocken gegen Blasen
Für kaltes Wetter gibt es Thermohosen aus isolierendem Material, die über der kurzen Radhose getragen werden. Daher sind Modelle ohne Sitzpolster vorteilhaft; windstoppendes Material an den Vorderbeinen ist ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung. Um Blasenbildung an den Füßen zu vermeiden, investiert man in spezielle Radsocken: Sie reduzieren Druckstellen und schaffen durch Funktionsfasern ein weitgehend trockenes Fußklima.

Damit schließen wir unser Special 'Richtig Mountainbiken' ab und wünschen allen Fahranfängern viel Spaß bei ihrem neuen Sport!


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