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Was ist neu bei den Outdoor Games 2007?

2b-Sportredaktion am 01.06.2007 - 10:45 Uhr

Vom 28. Juni bis zum 1. Juli werden in Interlaken die Nissan Outdoor Games 2007 ausgetragen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wird es bei der Neuauflage einige Änderungen geben.

Das Dorf der Outdoor Games zieht auf den Stadthausplatz um
Nachdem der Marktplatz während zwei Jahren besetzt wurde, ziehen die Outdoor Games in diesem Jahr um und installieren ihr Dorfzentrum auf dem Stadthausplatz. Größer, geräumiger und zugänglicher bietet dieser Platz die Möglichkeit, einen benutzerfreundlichen und festlichen Rahmen für das Publikum, die Athleten und Sponsoren zu schaffen. Auf der einen Seite des Platzes werden auf zwei Riesenbildschirmen die Filme der anwesenden Athleten und die der früheren Events gezeigt, auf der anderen befindet sich eine 30 m lange Kletterwand, an der die Wettkämpfe und auch die Einführungen stattfinden werden; dazu mehrere Bars, zahlreiche Stände und die Präsenz der Partner der Veranstaltung; unverkennbar wird der Stadthausplatz zum heiligen Tempel der Nissan Outdoor Games by Columbia 2007, dem Ort aller Begegnungen: "the place to be".

Neue Wettkämpfe
Unentwegt auf der Suche nach neuen Ideen schlägt das Organisationskomitee der diesjährigen Outdoor Games neue Wettkämpfe im Klettern, Mountainbike und Kajak vor. So werden die Schweizer Meisterschaften im Blockklettern für alle Kategorien auf einer neu konzipierten 30 m langen Kletterwand ausgetragen. Die besten Schweizer der Kategorie "Elite" nehmen ebenfalls an der Seite von eingeladenen internationalen Athleten am Boulder Master (IFSC) teil. Im Kajak werden dieses Jahr zwei neue Wettkämpfe ins Leben gerufen. Ein Extreme Slalom, sein Name sagt es bereits, bestehend aus einem Parcours mit abgesteckten Stangen, die es zu umfahren gilt ohne stromaufwärts zu paddeln. Darauf folgt ein Mannschaftslauf, ein Vorzeige-Wettkampf, bei dem die besten Athleten um sich ein Team von vier Kajakisten bilden. Der Wettkampf verläuft auf einer langen Flussstrecke (20 Minuten Runterfahrt). Der letzte Konkurrent jeder Mannschaft, der die Ziellinie passiert, bestimmt die Klassierung seines Teams. Beim Mountainbiken wird dieses Jahr der Akzent auf einen Schauspiel-Wettkampf gelegt, genannt "Dirt Jump Contest". Die Athleten fordern die Erdanziehungskraft heraus und verketten Sprünge und Stilfiguren von einer Erdstruktur zur anderen. Bemerkenswert ist, dass dieser Wettkampf im Stadtzentrum abgehalten wird.

Zwei zusätzliche Tage für das Publikum
Bisher waren die Outdoor Games während zwei Tagen für das Publikum offen, von Samstag bis Sonntag. Dieses Jahr werden ihm die beiden zusätzlichen Tage Donnerstag und Freitag offeriert, die Gelegenheit, noch mehr ins Outdoor-Universum einzutauchen. Zahlreiche Animationen finden während diesen Tagen im Outdoor-Games-Dorfzentrum auf dem Stadthausplatz statt, die die anwesenden Zuschauer unterhalten und begeistern werden. Einführungen in Kajak, Mountainbiken und Klettern für "Klein und Groß" sind vorgesehen.

Fünf Sportarten in fünf Tagen filmen
Für die geladenen sechs Teams, die sich anhand des Film- und Fotowettkampfs messen, ist die Woche in Interlaken sehr schwer. Sie sind normalerweise daran gewöhnt, eine Sportart in zwei Wochen zu filmen. Während der Outdoor Games müssen sie fünf Sportarten in fünf Tagen aufnehmen und einen Film zusammenschneiden. Damit die Arbeit der Teams fair und professionell beurteilt wird haben die Organisatoren eine Jury gebildet. Die Jurymitglieder sind klar dazu berechtigt, den besten Film und die beste Fotodiashow der Ausgabe 2007 zu wählen.

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Zum derzeitigen Zeitpunkt haben folgende Jurymitglieder zugesagt:

Jean-Philippe Rapp, TV-Journalist und –Produzent
Jean-Philippe Rapp ist eine der größten Persönlichkeiten des Westschweizer Fernsehens. Er ist ebenfalls Uni-Professor in Genf und produziert neben TV-Sendungen das Festival des Médias Nord-Sud, ein jährliches Treffen von Presse, Radio, Fernsehen und Internet aus Entwicklungsländern.

Christophe Duby, Deputy Olympic Games Executive Director, CIO
Als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees auf höchstem Niveau, ist Christophe stets im Kontakt mit Organisatoren von Olympischen Spielen, Athleten, der Sportindustrie und Medienvertretern. Seine Hauptaufgabe ist festzulegen, wie sich die olympische Bewegung über die nächsten Generationen von Athleten entwickeln soll.

Ueli Gegenschatz, Skydiver und Basejumper
Der Appenzeller Ueli Gegenschatz ist Skydiver und Basejumper. Mit über 2.000 Sprüngen auf seinem Konto will er nun beim Schweizer Rekord im Freeflying dabei sein. Als Gründungsmitglied des Red Bull Acro Team stürzt er sich seit 1997 als Basejumper von Gebäuden, Hochhäusern, Brücken, Felsen und nimmt an professionellen Luftshows und Stunts teil.

Ueli Steck, Bergsteiger
Der gelernte Zimmermann Ueli Steck gilt als einer der weltbesten Alpinisten. Steck ist ein Extremkletterer, der die steilsten Felswände ohne Haken und Seil bezwingt. Steck hat viele spektakuläre Berg-Touren unternommen. Im März 2007, durchstieg er beispielsweise nacheinander an nur einem Tag Eiger, Mönch und Jungfrau, wobei der Aufstieg der Eiger-Nordwand in einer Rekordzeit von 3 Stunden und 54 Minuten geschah. Er ist nicht nur in den Bergen auf höchstem Niveau unterwegs, sondern hält daneben auch viele Vorträge und verkauft erfolgreich sein erstes Buch "Solo".


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