
Julien Absalon

Irina Kalentieva

Jose Antonio Hermida

Sabine Spitz

Wolfram Kurschat
Absalon holt sich Gesamt-Weltcup - Spitz wieder Dritte
bike2b-Redaktion am 02.07.2007 - 09:09 Uhr
Mit den selben Siegern wie schon eine Woche zuvor in Mont-Sainte-Anne (CAN) endete der Mountainbike-Weltcup in Saint Félicien. Bei den Damen siegte erneut Irina Kalentieva (RUS) und im Herren-Rennen war wieder der Franzose Julien Absalon eine Klasse für sich. Sabine Spitz aus Deutschland fuhr als Dritte erneut auf das Podest.
Premont und Kalentieva ziehen davon
Zunächst gingen beim fünften Weltcup-Rennen der Saison die Damen an den Start. Die Athletinnen mussten insgesamt fünf Runden absolvieren und schon in der ersten Runde waren die Favoritinnen auf den Sieg vorne zu finden. Kalentieva, Spitz, Lokalmatadorin Marie-Helene Premont und Willow Koerber führten das Feld an. Dann begann es am Anfang der zweiten Runde zu regnen, was die Strecke noch schwieriger machte. Schnell setzten sich Premont und Kalentieva vom Feld ab und machten den Sieg unter sich aus. Doch dahinter kam es zwischen Spitz, Koerber, Georgia Gould und Ren Chengyuan aus China zu einem spannenden Fight um den dritten Rang.
Spitz mit starkem Finish
An der Spitze allerdings fuhr Kalentieva ein ganz starkes Rennen und hatte bald einen Vorsprung auf Premont herausgefahren. Sie ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und feierte ihren dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison. Hinter Premont, die sicher auf den zweiten Rang kam, lieferten sich Spitz, Gould und Koerber einen heißen Kampf, nachdem Chengyuan zur Rennmitte zurückfiel. Zunächst sah es so aus, als könnte Gould auf das Podest fahren, doch Sabine Spitz gab noch einmal alles und fing die US-Amerikanerin noch ab und wurde Dritte. Die beiden weiteren deutschen Athletinnen Ivonne Kraft und Nina Göhl fuhren ebenso ein gutes Rennen. Kraft kam auf den 12. Platz, während Göhl sich im Laufe des Rennens von Rang 29 auf 16 vorarbeitete.
Hermida im Pech
Nach den Damen starteten dann die Herren in ihren fünften Weltcup und auch dort waren die Favoriten schnell vorne zu finden. Schon in der zweiten von sechs Runden gaben Absalon und Jose Hermida das Tempo vor. Sie erarbeiteten sich einen Vorsprung von knapp 20 Sekunden. Eine Runde weiter betrug der Vorsprung der beiden Athleten bereits über eine Minute vor den Verfolgern, die aus Roel Paulissen, Fredrik Kessiakoff, Nino Schurter und Ralph Näf bestanden. Aus deutscher Sicht war Lado Fumic konstant unter den ersten 15 und fuhr ein gutes Rennen. Mitte der vierten Runde dann das unfassbare Pech für Hermida. Nach einer Attacke riss ihm die Kette und so war der Weg frei für Absalon.
Kurschat und Fumic in den Top Ten
Auf den ersten Plätzen machten die Stars die Podestplätze unter sich aus. So gewann letzlich wieder überlegen Absalon vor Hermida, der nach seinem Defekt wieder vorfuhr. Dritter wurde Kessiakoff vor Näf. Zwei deutsche Athleten hatten einen großartigen Tag erwischt. So kam Fumic auf den neunten Rang. Wolfram Kurschat dagegen legte eine sensationelle Schlussrunde hin und machte Platz um Platz gut. Am Ende reichte es sogar zum achten Rang. Karl Platt wurde schließlich 27. vor Stefan Sahm auf Platz 28 und Manuel Fumic kam auf Rang 30. Moritz Milatz hatte erneut Pech und kam nach einem Defekt nur auf den 39. Platz.
Absalon holt sich Gesamtsieg
Durch seinen erneuten Sieg hat sich Julien Absalon auch vorzeitig den Gesamt-Weltcup gesichert. Bei den Damen führt nach ihren Sieg in Saint Félicien die Russin Kalentieva vor Marie-Helene Premont und Ren Chengyuan. Sabine Spitz liegt auf dem vierten Rang.
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