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Julien Absalon

Cedric Ravanel

Jean Christoph Peraud

Roel Paulissen und Kashi Leuchs

Hermida und Kessiakoff

Christoph Sauser

Torsten Marx

Moritz Milatz

Gunn Rita Dahle Flesja

Ren Chengyuan

Irina Kalentieva

Sabine Spitz

Dritter Akt in Champéry

bike2b-Redaktion am 06.06.2007 - 10:50 Uhr

Champéry ist das erste von drei Triple-Events, die es dieses Jahr im Weltcup-Kalender des Weltradsportverbandes UCI gibt. Die Rennen im olympischen Cross Country stehen in der Schweiz am Samstag auf dem Programm.

Wer kann Absalon schlagen?
Bei den Herren gibt es nach den vergangenen Rennen nur einen Favoriten: Julien Absalon! Der Franzose zeigte sich zuletzt in prächtiger Verfassung und wird beim dritten Weltcup der Saison versuchen, dem Erfolg im Schlamm von Offenburg einen weiteren hinzuzufügen. Sollte der Olympiasieger und Weltmeister ohne Defekt durchkommen wird es für die Konkurrenz schwer, Absalon hinter sich zu lassen. Am ehesten muss er seine Landsmänner Cedric Ravanel und Jean-Christophe Peraud und das Cannondale-Vredestein-Team fürchten. Für Cannondale treten Roel Paulissen (BEL), Kashi Leuchs (NZL) und Fredrik Kessiakoff (SWE) in die Pedale. Ein weiterer Kandidat für die Podestplätze ist José Hermida (ESP), der Sieger des Weltcup-Auftaktes in Houffalize (BEL).

Schweizer beim Heimspiel besonders motiviert
Auch die Schweizer werden gerade bei ihrem Weltcup-Heimspiel alles daran setzen, dass der Sieger aus ihren Reihen kommt. Mit Christoph Sauser, Lukas Flückiger und Thomas Frischknecht liegen in der Zwischenwertung nach zwei von sechs Rennen drei Eidgenossen in den Top Ten. Außerdem wird Nino Schurter alles daran setzen, das Leader-Trikot des besten U23-Fahrers auch nach dem Rennen vor heimischem Publikum übergestreift zu bekommen. Ihm sitzt der Däne Jakob Fuglsang im Nacken.

Marx mit guten Aussichten
Den besten Startplatz der deutschen Mountainbiker hat Torsten Marx. Der Alb-Gold-Profi geht von Rang elf ins Rennen. Moritz Milatz hat sich nach seinem guten Auftritt in Offenburg eine bessere Ausgangsposition geschaffen. Der Deutsche Meister startet von Platz 20. Die Fumic-Brüder gehen ihre Jagd nach Platzierungen unter den besten 20 von den Startplätzen 36 und 38 an. Karl Platt und Stefan Sahm verzichten auf einen Start in Champéry und fahren ab Samstag bei der Trans Germany.

Offenes Rennen bei den Damen
Anders als bei den Herren gibt es im Damenrennen keine eindeutige Favoritin. Eine Reihe von Bikerinnen hat die Chance, ganz oben auf das Podium zu fahren. Die Seriensiegerin der vergangenen Jahre Gunn-Rita Dahle-Flesja musste sich in diesem Jahr immer einreihen, auch wenn sie es mit den Plätzen zwei und drei jedes Mal auf das Podium schaffte. Aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme wird die Norwegerin aber nicht in Champéry starten. Nach ganz vorne fuhren Ren Chengyuan (CHN) und Irina Kalentieva (RUS). Bei ihrem Heimweltcup in Offenburg präsentierte sich auch Sabine Spitz in hervorragender Verfassung. Die Deutsche Meisterin ließ sich auch nach einem Sturz und einem Defekt nicht zurückwerfen und fuhr auf den fünften Rang – und das bei Regen! Ohne dies wäre für Spitz mehr drin gewesen. Wenn die 35-Jährige ihre Form konservieren konnte, wird sie auch in Champéry ein Wörtchen mitreden können. Ebenfalls vorne darf man Marie-Hélène Premont (CAN) und Marga Fullana (ESP) erwarten, die beide schon auf dem Weltcup-Podium 2007 gestanden haben.

Zwei weitere Chinesinnen in den Top Ten
Das chinesische Team hat neben Chengyuan aber noch zwei heiße Eisen im Feuer. Ying Liu und Jingjing Wang zählen zu den besten Zehn der bisherigen Saison, wobei Liu, die schon den ein oder anderen Sieg 2007 auf ihrem Konto hat, mehr zuzutrauen ist. Auf die Unterstützung ihrer Fans hofft Petra Henzi. Die Schweizerin liegt im Weltcup aber derzeit hinter zwei Landsfrauen. Renata Bucher ist nach zwei Rennen Bestplatzierteste auf dem 25. Rang. Direkt dahinter liegt die erst 20-Jährige Nathalie Schneiter, die in der U23-Wertung auf Rang sechs zu finden ist.

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Top 20 für Göhl und Kraft?
Ein gutes Resultat erhoffen sich auch Nina Göhl und Ivonne Kraft. Für beide Deutschen sollte ein Platz unter den ersten 20 realistisch sein. Kraft geht als 16. und Göhl als 24. ins Rennen, wobei Göhl anders als in Offenburg mit einer besseren Ausgangslage starten kann. Dort musste sich die 23–Jährige von Startplatz 39 erst nach vorne kämpfen. Sollte es bei beiden gut laufen, ist durchaus ein Platz in den Top Ten möglich.

XC-Programm:
11h00 - 13h00 Damenrennen
14h00 - 16h15 Herrenrennen


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