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Sabine Spitz

Irina Kalentieva

Gunn-Rita Dahle-Flesja

Ren Chengyuan

Julien Absalon

Florian Vogel

Christoph Sauser

Karl Platt, Jose Hermida

Roel Paulissen

Moritz Milatz

Mountainbike-Elite zu Gast in Deutschland

bike2b-Redaktion am 24.05.2007 - 10:55 Uhr

Am kommenden Wochenende liegt Offenburg im Mountainbike-Fokus. Im Stadtteil Rammersweier steht dann der zweite Weltcup im olympischen Cross Country 2007 an. Favoriten gibt es viele, aus deutscher Sicht hat zumindest Sabine Spitz beim Heimspiel die Chance, um den Sieg mitzufahren.

Spitz vor Heimspiel zurückhaltend
Auf der Hausstrecke ihres neuen Teams Ghost International startet Sabine Spitz am Sonntag zu ihrem ersten Saison-Highlight. Die Form stimmt, wie der letzte Test in Albstadt gezeigt hat. Allerdings will sich die amtierende Deutsche Meisterin nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: "Ich will solche Rennen, die im Vorfeld laufen, wie Albstadt, nicht überbewerten. Man kann nie wissen, wie sich die Konkurrenz vorbereitet und mit welchem Leistungsstand sie ins Rennen gegangen sind. Letztendlich werden wir erst am Start in Offenburg sehen, wie jeder drauf ist." Zu den Favoriten zählen neben Spitz Albstadt-Siegerin Irina Kalentieva (RUS), Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (NOR) und die Chinesinnen. Bei der Weltmeisterin aus Norwegen muss man abwarten, wie sie ihre gesundheitlichen Beschwerden des vergangenen Wochenendes verkraftet hat. Die Chinesinnen schienen in Albstadt auf dem absteigenden Ast. Allerdings kann es auch sein, dass sie ihr Training mit Hinblick auf den zweiten Weltcup anders gestaffelt haben. Nicht ohne Grund, stand beim ersten Weltcup im belgischen Houffalize mit Ren Chengyuan eine der drei Athletinnen aus dem Reich der Mitte ganz oben auf dem Podest. Marga Fullana (ESP) und Marie-Helene Premont (CAN) muss man auch auf der Rechnung haben.

Kraft und Göhl auf dem Weg in die Top Ten
In die Top Ten wollen am Sonntag Ivonne Kraft und Nina Göhl. Kraft gewann am Sonntag den WM-Test auf der neuen Strecke in Fort William (GBR) und startet von Platz zehn. Nina Göhl zeigte nach ihren Problemen im Frühjahr auch in Albstadt ansteigende Form. "Ich hoffe, dass ich bis zum Rennen noch an meiner Form feilen kann, auch wenn die Zeit so kurz ist", sagte die Freiburgerin nach dem Bundesliga-Rennen. Für beide ist das Erreichen der Top Ten durchaus realistisch, auch wenn Göhl derzeit nur 39. im Weltcup-Ranking ist.

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Absalon der Top-Favorit
Favorit bei den Herren ist Julien Absalon, nicht zuletzt aufgrund seiner Galavorstellung bei den Albstadt MTB Classic. Allerdings waren auf der Schwäbischen Alb die Schweizer abwesend, die ihren neuen Meister am vergangenen Wochenende gekürt haben. Mit Florian Vogel und Christoph Sauser bekommt Absalon zwei harte Konkurrenten. Besonders Sauser dürfte nach dem vierten Platz von den Titelkämpfen darauf brennen, wieder auf dem Dreier-Podium zu stehen. Den ersten Weltcup der Saison sicherte sich in Houffalize Jose Hermida (ESP). Auch Roel Paulissen (BEL) hat als Ziel ausgegeben, "weiter zu versuchen, einen Weltcup zu gewinnen", auch wenn sich "Absalon in einer Top-Form befindet". Absalon will in Offenburg die Verhältnisse im Weltcup wieder zu seinen Gunsten gerade rücken, nachdem ihm Hermida den ersten Sieg weggeschnappt hat.

Vier Deutsche starten in den ersten 20
Zwar können die Deutschen in den Kampf um den Sieg wohl nicht eingreifen, aber sie haben sich beim Auftakt in den belgischen Ardennen gut platziert. So schafften es alleine vier Fahrer unter die ersten 20. Karl Platt hat als 13. ebenso eine gute Ausgangsposition wie Torsten Marx (15), Stefan Sahm (17) und Lado Fumic (20). Auch Manuel Fumic (26), Moritz Milatz (40), Rene Tann (47) und Wolfram Kurschat (49) stehen am Start in den besten 60. Für Milatz ist der Weltcup der erste Saisonhöhepunkt: "Für mich ist es eine Ehre in Offenburg mit dem Deutschen Meistertrikot an den Start zu gehen. Ich habe mich gut auf den Weltcup vorbereitet und hoffe, weit vorne zu landen." Anders sieht es Wolfram Kurschat, der in den letzten Rennen seine tolle Form zeigte: "Offenburg ist speziell. Dann stehen zwischen Absalon, Hermida und mir 47 andere Fahrer, sodass ich bei guter Leistung nur 20. oder 30. werde." Tim Böhme, der beim ersten Weltcup auch in die Punkte gefahren war, geht nach seinem Sturz in Albstadt nicht an den Start.


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