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Offenburg auch 2008 Weltcup-Station

bike2b-Redaktion am 30.06.2007 - 17:53 Uhr

Es hat sich gelohnt! Die besten Mountainbiker der Welt kehren nach Offenburg zurück! Am 26. und 27. April 2008 werden die Athleten erneut ihr Können auf einer der technisch schwierigsten Strecken der Welt unter Beweis stellen. Ende Juni 2007 und damit ungewöhnlich früh, veröffentlichte der Weltradsportverband UCI den Weltcup-Kalender für 2008, in dem sich eine ganze Reihe neuer Veranstaltungen finden. Neu dazu gekommen sind der Weltcup in Andorra und der Weltcup im australischen Canberra. Sicher ist, dass im kanadischen Mont Sainte Anne im kommenden Jahr zum 17. Mal ein Weltcup ausgetragen wird. Daneben muss noch ein zweiter Austragungsort in Kanada bestätigt werden. Die MTB-Profis erwartet 2008 ein Mammut-Programm: Neun Cross-Country-Weltcups, die Weltmeisterschaften und der Höhepunkt des Jahres, die Olympischen Spiele in Peking!

Gute Noten für Offenburg
Das Organisationskomitee um die Scheiderbauers erhielt eine sehr gute Bewertung durch den Internationalen Radsportverband UCI und kurz darauf auch schon die Anfrage, ob man 2008 wieder dabei sein wird. „Natürlich gab es die ein oder andere Kinderkrankheit," so Jörg Scheiderbauer. „Aber die bekommt man ja nur einmal im Leben, danach ist man immun!" Eine Besonderheit im Jahr 2008 wird sein, dass der Weltcup gewertet wird, wenn es um die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele geht. Der Weg nach Peking führt für die Mountainbiker also über Offenburg. Damit wird die Region erneut im Mittelpunkt des weltweiten Interesses am Mountainbike-Sport stehen.

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Wirkungsvolles Marketing
Eine sehr gute Bewertung durch die UCI erhielt die komplexe Marketing-Strategie, die von den Veranstaltern und Ihren Partnern entwickelt wurde. Über mehrere Wochen gingen permanent Newsletter und redaktionelle Beiträge an die Presse. Die Webseite des Events war immer auf dem neuesten Stand. Mehrere Radiospots sorgten für Aufmerksamkeit und sogar eine filmische Dokumentation über den Weltcup produzierte man, kommentiert von einem britischen Sprecher für ein internationales Publikum. Bei der abwechslungsreichen Eröffnungsfeier wurde dann ein Feuerwerk gezündet, das offensichtlich nicht nur die Zuschauer, sondern auch die kritischen Beobachter des Welt-Radsportverbandes UCI um Melanie Leverrau beeindruckte.

Perfektes Zusammenspiel der Tourismus Büros – Wirtschaftlicher Faktor
Nach dem Weltcup-Wochenende wurde viel telefoniert zwischen den Beteiligten. Man bedankte sich gegenseitig. Die Organisatoren hatten gemeinsam mit den Tourismus-Regionen Durbach, Ohlsbach, Gengenbach, Oberkirch und Offenburg dafür gesorgt, dass sich der über 2.000 Mann große Weltcup-Tross, der aus der ganzen Welt angreist war, in der Ortenau pudelwohl fühlte. Selbst in Ettenheim waren noch einige Weltcup-Athleten untergebracht und in den Supermärkten rund um das Weltcup-Stadion war schon eine Woche vor dem Event spürbar, wie viele Kohlenhydrate die Mountainbike-Profis konsumieren. Auch die regionalen Bäckereien und Metzgereien hatten alle Hände voll zu tun.

Einige Dinge müssen verändert werden
Folgende Veränderungen fordert der Weltradsportverband: Das Pressezentrum soll näher ans Geschehen heran rücken und deshalb nicht mehr in der Festhalle von Rammersweier untergebracht werden, sondern möglichst direkt beim Weltcup-Stadion. Bei einer der Attraktionen auf der Strecke, dem Wolfsdrop, soll eine Brücke für die Zuschauer gebaut werden, da das sichere Überqueren der Strecke dort zwischenzeitlich ein Problem war. Bei den Fahrern kam der neue Kurs übrigens sehr gut an! Mountainbike-Legende Thomas Frischknecht, der auf über 15 Jahre Weltcup-Erfahrung zurückblicken kann, schüttelte Cheforganisator Jörg Scheiderbauer schon am Freitag die Hand und gratulierte zu einer „super Strecke".


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