
Sabine Spitz

Marie-Helene Premont

Irina Kalentieva

Julien Absalon

Absalon und Hermida

Wolfram Kurschat

Manuel Fumic
St. Félicien empfängt die Mountainbike Weltcup-Elite
bike2b-Redaktion am 29.06.2007 - 11:29 Uhr
Zum zweiten Mal binnen einer Woche treten die besten Mountainbiker auf kanadischem Boden zu einem Weltcup-Rennen an. Nach dem Rennen in Mont-Sainte-Anne geht es nun in St. Félicien zur Sache.
Spitz vor zweitem Weltcup-Sieg?
In Quebec steht den Bikern ein technisch sehr schwerer Kurs bevor, mit weniger langen und steilen, aber dafür anspruchsvollen Anstiegen. Ein Kurs, der auch Sabine Spitz entgegenkommen könnte. Die Deutsche fuhr bereits in Mont-Sainte-Anne lange um den Sieg mit, ehe Irina Kalentieva (RUS) und Chengyuan Ren (CHN) sie noch abfingen. Kalentieva übernahm mit ihrem Sieg die Weltcup-Führung und wird diese nun behaupten wollen. In St. Félicien könnte aber Marie-Helene Premont (CAN) stärker sein, wenn sie nicht wieder von einem Sturz zurückgeworfen wird. Sie kennt ihre Heimstrecke am besten. Auch die Spanierin Marga Fullana zählt natürlich zu den Favoritinnen im vorletzten Weltcup-Rennen. Aus deutscher Sicht sind Ivonne Kraft und Nina Göhl wieder am Start.
Absalon vor Gesamtsieg
Bei den Herren ist Julien Absalon unumstritten das Maß der Dinge. Alles andere als ein weiterer Sieg der Franzosen wäre eine Überraschung. Der vierte Sieg in Folge wäre bereits die Entscheidung im Gesamt-Weltcup zu Absalons Gunsten. Doch wer soll ihn stoppen? Auch Jose Hermidas (ESP) Angriffstaktik brachte den Orbea-Fahrer nicht aus dem Konzept. Weitere Verfolger sind Christoph Sauser, Ralph Näf (beide SUI) und Roel Paulissen (BEL). Nicht zu unterschätzen ist auch Lokalmatador Geoff Kabush, der durch seinen dritten Platz vor einer Woche weiteren Auftrieb bekommen haben sollte.
Top-Ten im Visier
Aber auch die deutschen Herren haben sich einiges vorgenommen. Wolfram Kurschat überzeugte in Mont-Sainte-Anne und peilt nach Platz zwölf dort nun den Sprung unter die Top-Ten an. Auch Manuel Fumic hat eine Platzierung unter den ersten Zehn im Visier. Ob das seinem Bruder Lado derzeit auch zuzutrauen ist, bleibt abzuwarten bei dieser Weltklasse-Konkurrenz. Plätze unter den besten 20 wären für Stefan Sahm und seinen Bulls-Teamkollegen Karl Platt aller Ehren Wert. Platt wurde zuletzt vom Sturzpech verfolgt, kann dieses aber mit einem guten Ergebnis wieder wettmachen. Ähnliches gilt für Moritz Milatz, den sein aktuelles Leistungsvermögen durchaus auch unter die Top 20 spülen könnte - wenn der deutsche Meister von Stürzen oder Materialdefekten verschont bleibt.
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