
Houffalize

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Jörg Scheiderbauer

Julien Absalon

Gunn-Rita Dahle-Flesja
Start der Mountainbike-Weltcup-Saison im belgischen Houffalize
bike2b-Redaktion am 19.04.2007 - 11:31 Uhr
Die Veranstaltungsserie des Nissan UCI Mountain Bike World Cup im olympischen Cross Country startet kommendes Wochenende in Houffalize, in den belgischen Ardennen. Fünf Wochen später, vom 25.-27. Mai, kommen die besten Mountainbiker der Welt dann nach Deutschland (Offenburg) zum zweiten Lauf des UCI Mountainbike-Weltcups 2007. Am 9. und 10. Juni geht es in die Schweiz nach Champéry. Ende Juni fliegen die Mountainbike-Cracks über den Atlantik nach Kanada. Dort finden in Mont-Saint-Anne der vierte und in St. Felicine der fünfte Lauf der Weltcup-Serie statt. Mitte September steigt das Weltcup-Finale in Maribor/Slowenien.
Druck auf Athleten im vor-olympischen Jahr groß
Sämtliche Weltcup-Läufe sind für die professionellen Mountainbike-Teams und Nationalmannschaften im vor-olympischen Jahr 2007 äußerst wichtig, da die Ergebnisse dieser Rennen über die Startplätze für Olympia 2008 in Peking entscheiden. Übrigens haben die Fahrer bei den Weltcup-Läufen nicht die Möglichkeit ein schlechteres Ergebnis aus der Wertung herauszunehmen (Streichresultat). Die Athleten müssen also bei allen Weltcup-Rennen gute Resultate erzielen.
20 Weltranglistenpunkte werden für einen Start benötigt
Um bei den Weltcup-Läufen teilnehmen zu können, benötigen die Profis der Damen und Herren mindestens 20 Weltranglistenpunkte. Diese Regelung wurde Anfang des Jahres vom Weltradsportverband UCI eingeführt, um vor allem bei den Herren die Starterfelder zu reduzieren. Ob das Vorhaben gelingt, wird sich am kommenden Wochenende zeigen. Cheforganisator Jörg Scheiderbauer, der für den zweiten Weltcup-Lauf in Offenburg verantwortlich ist, rechnet trotz allem mit über 200 männlichen Startern und über 100 weiblichen Starterinnen beim Weltcup-Auftakt.
Weit über 20.000 Zuschauer werden erwartet
Der Weltcup-Kurs in Belgien gilt als technisch und konditionell sehr schwierig. Gerade die Anstiege in Belgien sind so ziemlich die längsten, die von den Athleten bei der gesamten Weltcup-Serie gemeistert werden müssen. Die aktuellen Top-Favoriten sind der amtierende Weltmeister und Olympiasieger Julian Absalon aus Frankreich und bei den Frauen Gunn-Rita Dahle-Flesja aus Norwegen, die ebenfalls Olympiasiegerin und amtierende Weltmeisterin ihres Fachs ist.
Enorme Leistungsdichte bei Herren und Damen
Insgesamt muss man in Houffalize mit einer enormen Leistungsdichte rechnen. Beim Weltcup-Auftakt der Herren am Sonntag, den 22. April um 14.00 Uhr, haben weit über zehn Athleten die Chance auf einen Podestplatz. Zum Beispiel die Schweizer Christoph Sauser, Ralph Näf und Florian Vogel, der Schwede Frederik Kessiakof, der Italiener Yader Zoli, der Belgier Roel Paulison und Filipp Meierhage, der vergangenes Wochenende beim Straßenrad-Klassiker "Paris Roubaix" 32. geworden ist. Bei den Damen möchte die Deutsche Sabine Spitz vom Team Ghost International versuchen einen der drei verfügbaren Podestplätze zu erreichen. Fünf Wochen später, bei ihrem Heimspiel in Offenburg, will sie dann möglichst ganz oben stehen. Doch zunächst gilt es an den starken Damen wie Helene Premont aus Kanada, Magarita Fullana aus Spanien, Ren Chengyuan und Ying Liu aus China und an Lene Byberg aus Norwegen vorbei zu kommen. Der Weltcup-Auftakt der Damen findet am Sonntag, den 22. April um 11.00 Uhr statt.
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