
Thomas Frischknecht

Thomas Frischknecht

Thomas Frischknecht

Thomas Frischknecht
Ein großartiger Tag im Swisspower Team Office
Thomas Frischknecht am 11.06.2007 - 15:07 Uhr
Zum ersten Mal überhaupt gewann das Swisspower Mountainbike Team das Teamranking bei einem Weltcup-Rennen. Zum ersten Mal schaffte Nino Schurter es in die Top Drei in einem Weltcup. Und zum ersten Mal seit sechs Jahren stehe ich nach den Frühjahrsrennen auf dem siebten Platz im Gesamtweltcup.
Schönes Gefühl beim Start aus der ersten Reihe
Champery, ein Skigebiet an der Grenze zu Frankreich, richtete zum ersten Mal einen Triple-Weltcup aus (zusätzlich Downhill und 4-Cross). Der Abfahrtsparcours ist der steilste überhaupt und auch der XC-Kurs ist einer der technisch anspruchsvollsten. Viele Wurzeln und Steine und ein langer, steiler Kiesanstieg - wir hatten uns das Bier nach dem Rennen redlich verdient. Ich hatte mich für mein Scott-Spark (Fully) mit Schlauchreifen entschieden. Es ist schon etwas her seit ich das letzte Mal in einem Weltcup-Rennen aus der ersten Reihe starten konnte. Nun weiß ich wieder, was für einen enormen Unterschied es ausmacht, die erste Kurve unter den Top Ten anzugehen und nicht in jeder Kurve um den 30. Platz zu kämpfen, wie ich es die letzten beiden Jahre immer tun musste. An der Spitze wird wesentlich weniger aggressiv gefahren, alles ist viel reibungsloser da vorne.
Swisspower Team dominiert das Rennen
Nach zwei Runden dominierte Swisspower das Rennen. An der Spitze fuhr Nino, gefolgt von Sauser, Absalon und Paulissen an seinem Hinterrad. 26 Sekunden dahinter waren Florian und ich auf dem fünften und sechsten Platz. In der dritten Runde fing es an zu regnen, und nun verlangte uns der Kurs wirklich einiges an technischen Fähigkeiten ab. Ein paar Fahrer hielten sogar an um andere Reifen aufzuziehen. Nach 20 Minuten war der Regen aber wieder vorbei und alles war wieder wie vorher. Ich musste ein paar Kräfte aufsparen für das lange Rennen und verlor ein paar Plätze gegenüber Hermida, Näf und Ravanel, die ich vorbeilassen musste.
Zweites Top-Ten-Resultat in Folge
Währenddessen schwächelte Florian und fiel zurück. Im Finale zeigte Absalon dann allen wieder, wer der Boss ist. Er konnte Susi aber erst in der letzten Abfahrt abschütteln. Nino belegte ungefährdet den dritten Rang, sein bestes Weltcup-Resultat. Ich beendete das Rennen auf dem achten Platz, nach einem harten Fight mit Ravanel, Hermida und Kulhavy in der letzten Runde. Dieses zweite Top-Ten-Resultat bringt mich auf den siebten Platz im Gesamtweltcup, etwas das ich in den Frühjahrsrennen lange nicht mehr erreicht habe. Es tut gut, zeigen zu können, dass ich auch nach 18 Jahren immer noch in der Spitze mitfahren kann. Dumm nur, dass ich bereits entschieden hatte, die nächsten zwei Weltcup-Rennen in Kanada auszulassen. Frischi Bike Week und Frischi Bike Challenge stehen an. Aber mit diesen Resultaten kann ich optimistisch in die zweite Hälfte der Saison schauen - für gewöhnlich meine bessere.
Stay tuned
Frischi
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