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Thomas Frischknecht

Thomas Frischknecht

Weltcup in Houffalize

Thomas Frischknecht am 27.04.2007 - 14:49 Uhr

In diesem Jahr haben wir wahrscheinlich eines der größten Mountainbike-Rennen aller Zeiten gesehen. Ich weiß nicht, ob ich je so viele Besucher bei einem Rennen erlebt habe. Die Atmosphäre war so gut wie bei den Weltmeisterschaften. Fantastisches Wetter, eine starke Strecke und viele Menschen beim und Teilnehmer im Rennen. 250 Fahrer an der Startlinie und jeder wusste, dass es wichtig war in einer Top-Position in den ersten Singletrail zu kommen. Andernfalls würde es ein Stop und Go. Ich hatte Feuer unterm Hintern, da ich vor diesem Rennen noch keine UCI-Punkte erreicht hatte. Das bedeutete auch: Wenn ich ein weiteres Mal nicht das Ziel sehe, könnte ich mir bereits die ganze Saison ruinieren.

Punkte – ein Muss
Beim nächsten Weltcup in Offenburg sind die ersten 60 des Weltcups in Houffalize gesetzt und weiter jeder andere, der UCI-Punkte hat, welches momentan mehr als 200 Fahrer sind. Daher brauchte ich ein solides Rennen mit ein paar Punkten. Ich lag im Ranking des Weltcups aus dem Vorjahr an Platz 34 – ich hatte nicht alle Rennen bestritten – das war nicht allzu schlecht in Anbetracht dessen, dass ja noch 200 hinter mir lagen.

Top-20-Resultat verringert Druck
Wir starteten auf dem 1 km langen und 14 Grad steilen Anstieg, den sie auch an diesem Wochenende beim Lüttich-Bastogne-Lüttich fahren. Jeder, dem bisher in der Saison 2007 noch nicht die Beine brannten, wird spätestens hier seine Erfahrungen gemacht haben. Auf Platz 30 nach der Startrunde absolvierte ich mein Rennen wie ein Uhrwerk. Es gab keine Chance, zu den Top-Plätzen aufzuschließen, aber sehr viele Gelegenheiten, sich einen platten Reifen zu holen, da es im Staub bergab schwierig war, den Untergrund zu sehen. Ich fühlte mich während des gesamten Rennens gut, aber ich hatte auch Angst, Fehler zu machen. Ich wollte einfach nur ins Ziel kommen. Am Ende ist es ein solider 18. Platz geworden. Nichts Spektakuläres, aber ich war froh, dass ich in den Top 20 war. So ist der Druck ein wenig von mir genommen und die Startposition für das nächste Rennen ist immer noch gut.

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"Rennen wie eine Weltmeisterschaft"
Es scheint, dass aufgrund der Qualifikation für Olympia und dem durcheinander gebrachten UCI Ranking, das Rennen wie eine Weltmeisterschaft war. Jeder war perfekt vorbereitet. Das Renn-Niveau war höher als je zuvor. Nino Schurter hat mit einem hervorragenden sechsten Platz bewiesen, dass er sich in der Spitze etablieren wird. Florian Vogel musste leider aufgrund von Rückenproblemen aufhören.

Gut unterwegs mit neuem Bike
Wo wir gerade über Rückenprobleme sprechen. Ich war so froh, dass ich auf meinem neuen Spark Full Suspension fahren konnte. Wie beim Sea Otter und beim Cape Epic habe ich vom Fully profitiert, um meinen Körper zu schonen.

Reise geht weiter nach Italien
An diesem Wochenende fahre ich einen Marathon in Italien (GP Montello) und ein Cross-Country-Rennen des Italien-Cups in Nals am 1. Mai. Oakley´s neue Werbekampagne für den neu erschienenen Radar ist ziemlich cool. Es ist toll, bei den Legenden dabei zu sein. Schaut es euch an!

Stay tuned,

Frischi



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