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Sabine Spitz

Spitz vor Byberg

Sabine Spitz

Zweimal vier für Sabine Spitz

Ralf Schäuble am 16.09.2007 - 16:59 Uhr

Das sechste und letzte Weltcup-Rennen der Saison in Maribor, Slowenien beendete Europa- und Vize-Weltmeisterin Sabine Spitz (Murg-Niederhof) vom Team Ghost International auf dem vierten Platz. Die Weltranglisten-Zweite verpasste damit Rang drei im Gesamtklassement nur um acht Punkte.

Immer auf dem Fünfer-Podium vertreten
Trotzdem darf sie auf die konstanteste Saisonleistung zurückschauen. Keine andere Sportlerin sonst schaffte es bei allen Weltcups auf dem jeweils fünf Fahrereinen umfassenden Weltcup-Podium zu stehen. Das letzte Rennen wurde von U23-Weltmeisterin Ying Liu (China) gewonnen. Der Gesamtweltcup ging an Irina Kalentieva (Russland). Sabine Spitz zog ein positives Fazit der Weltcup-Saison 2007: "Ich bin mit meiner Weltcup-Saison sehr zufrieden, ich war in allen sechs Rennen vorne dabei und bin immer um die Entscheidung mitgefahren."

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Spitz: "Da fehlten mir die Worte."
Sabine Spitz gehörte auf der interessanten und abwechslungsreichen Runde in Maribor von Beginn an zu einer vierköpfigen Spitzengruppe, zu der Ying Liu in der zweiten Runde dazu stieß. Die Chinesin attackierte sofort nachdem sie die vier Führenden erreichte. Dabei legte diese ein Tempo vor, dass Sabine Spitz später nur so kommentierte: "Da fehlten mir die Worte. Liu ist den Berg hoch gejagt, als würden wir anderen nur in der Nase bohren". Sie hatte zuerst alleine versucht, dagegen zu halten, was jedoch nur anfänglich von Erfolg gekrönt war. Schnell hatte die Chinesin einen 30 Sekunden Vorsprung und baute ihn nach drei Runden auf 40 Sekunden aus.

Chengyuan mit Aufholjagd auf Gesamtrang drei
Sabine Spitz musste auf den verbliebenen drei Runden mit je 5 km dem hohen Tempo Tribut zollen und auch noch Marie-Helene Premont (CAN) und Irina Kaltentieva ziehen lassen. "Der Kurs war sehr Kräfte zehrend und als ich einmal kurz ins Straucheln gekommen bin, ist auch noch Marie-Helene an mir vorbei gezogen. Aber ich habe alles gegeben, mehr ging heute nicht", konstatierte Sabine Spitz. Den dritten Platz im Gesamtweltcup verpasste sie um gerade mal acht Punkte, obwohl sie in vier der insgesamt sechs Weltcup-Rennen jeweils vor der jetzt Gesamtdritten Ren Chengyuan (CHN) lag. Die Chinesin startete beim Finale nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Aufholjagd, die sie in der letzten Runde auf den rettenden fünften Platz brachte und ihr so noch die nötigen Punkte bescherte.


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