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Karl Platt

Stefan Sahm

Karl Platt

Stefan Sahm

Zielankunft

Wechselhafte Bedingungen in der Wildnis - Platt und Sahm in den Top 30

Team Bulls am 05.07.2007 - 10:03 Uhr

Nur eine Woche nach dem Rennen in Mont Sainte Anne wurde ein weiterer Weltcup in Kanada ausgetragen. Gut 300 Kilometer nördlich von Quebec liegt St. Félicien, die letzte Station vor dem Beginn der kanadischen Wildnis.

Mountainbike-begeisterte Kanadier
In den Hügeln oberhalb des Ortes befinden sich viele Kilometer verwinkelter Singletrails, ein Eldorado für Mountainbiker - streckentechnisch ein idealer Ort für einen MTB-Weltcup. Das Kanada MTB-begeistert ist zeigte sich am
Renntag, der 6,4 Kilometer lange Kurs war von Zuschauern gesäumt.

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Achterbahn-Kurs
Karl und Stefan waren beide guter Dinge, Platts Blessuren vom vergangenen Wochenende nahezu vergessen. "Die Runde hier macht tierischen Spaß, da ist richtig Action angesagt, man ist nur am Arbeiten auf dem Rad, links - rechts - Wurzeln - hoch - runter - Bremsen - Steine - antreten, immer wieder, Erholung ist hier kaum möglich", so die Aussagen der Bulls-Profis zu den Anforderungen der Strecke. "Fast wie Achterbahn fahren!", fügte Sahm hinzu.

Sahm und Platt geben gemeinsam Gas
Sechs Runden standen als zu bewältigende Distanz an, kein leichtes Unterfangen, zumal der ständige Wechsel von Regen und Sonne den Kurs unberechenbar machte und die Reifenwahl fast zum Glücksspiel werden ließ. Mit den Nobby Nics von Schwalbe waren Karl und Stefan allerdings bestens für alle Bedingungen gerüstet. Die Startpositionen im vorderen Mittelfeld konnten beide in der Startloop behaupten, Karl gelang ein guter Start - die ersten Runden kämpfte er in den
Top 20, musste dann aber einige Fahrer ziehen lassen. "Da hatte ich einen Hänger", sagte er hinterher, "aber dann kam Stefan zu mir vor, dass hat wieder einen Schub gegeben, gemeinsam haben wir Gas gegeben."

"Top 20 - so ein Resultat muss nochmal her"
Nahezu dauernd in den Top 30 bwegete sich Stefan Sahm, er fuhr ein konstantes Rennen. Die letzten beiden Runden nahm der Mössinger zusammen mit Karl Platt in Angriff, wie bei den Etappenrennen zog das Bulls-Duo die letzten beiden Runden durch. Im Wechsel teilten sie sich die Führungsarbeit und konnten am Ende als 27. (Platt) und 28.(Sahm) die Zielinie überqueren. Ganz zufrieden waren beide dennoch nicht. "Wir hatten uns schon etwas mehr ausgerechnet, in den Top 20 waren wir ja schon einmal, so ein Resultat muss nochmal her, in Mont Sainte Anne bin ich schon knapp dran vorbei geschrammt", ärgerte sich Stefan Sahm im Ziel ein wenig. "Ich bin froh, dass Knie und Schulter gehalten haben - das Knie hat mir vorher Sorgen gemacht. Klar wär ich gerne weiter vorne gewesen...", so Karl Platt abends im Hotel.

Transalp auf dem Plan
Nach der Ankunft in Deutschland am Dienstag ist für das Team Bulls nun ein paar Tage Regeneration angesagt, ein freies Wettkampf-freies Wochenende können alle Beteiligten gut gebrauchen. Ab dem 14. Juli wird dann mit der Transalp ein weiteres Highlight in Angriff genommen und der dritte Sieg in der dritten Rundfahrt angepeilt!


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