
Torsten Marx

Jochen Käß

Tim Böhme

Klaus Nielsen
Käß und Marx verpassen knapp die Top Ten in Münsingen
Team Alb-Gold am 16.04.2007 - 09:23 Uhr
Der Mountainbike-Klassiker in Münsingen bleibt weiter fest in Schweizer Hand. Ralph Näf siegte beim Bundesliga-Auftakt souverän vor dem Deutschen Karl Platt. Vorjahressieger Martin Gujan (SUI) kam auf Rang drei. Das Team Alb-Gold konnte in diesem Weltklassefeld nicht in die Vergabe der vorderen Plätze eingreifen und musste sich mit dem 13. Rang von Jochen Käß und dem 15. Rang von Torsten Marx zufrieden geben.
Käß zunächst vorne dabei
Schon in der ersten Runde legte die Spitze ein enorm hohes Tempo vor. Die sommerlichen Temperaturen hatten den Kurs schnell gemacht. Mit in der Spitze war auch Jochen Käß, Torsten Marx hingegen musste sich von seinem schlechteren Startplatz erst nach vorne kämpfen. In der vierten von neun Runden setzten sich dann die Favoriten ab. Jose Antonio Hermida (ESP) und Ralph Näf gingen in Führung, dahinter bildete sich eine große Verfolgergruppe in der auch Käß und Marx vertreten waren. Als Hermida mit Reifendefekt zurück fiel, zog Näf sein Rennen durch und gewann verdient. Dahinter blieb das Tempo weiterhin sehr hoch und so wurde die Verfolgergruppe in der sechsten Runde von Karl Platt und dem Belgier Roel Paulissen gesprengt. Die beiden Alb-Goldler Marx und Käß konnten dem Tempo nur noch bedingt folgen und fielen zurück.
Marx: "Startaufstellung ein Witz"
"Das war heute eine einzige Attacke von Start weg. Da wurde keine Sekunde taktiert. Mir ging es wirklich gut bis kurz nach der Hälfte des Rennens, dann sind mir die Beine aufgegangen und ich musste etwas rausnehmen", kommentierte Jochen Käß sein Rennen. Ähnlich erging es Torsten Marx: "Ich habe die ersten drei Runden dazu gebraucht, nach vorne zu kommen. Die Startaufstellung, die die UCI da vorgenommen hat, war der reinste Witz. Da standen Fahrer vorne, die dort nicht hingehören. Für die volle Distanz konnte ich dieses Tempo nicht mitgehen."
Keine guten Beine bei Böhme
Für Tim Böhme verlief das Rennen nach dem anstrengenden Cape Epic in Südafrika noch nicht nach Plan. "Ich hatte schon vom Start weg nicht die besten Beine und bin nicht voll in die Gänge gekommen", kommentierte er seinen 25. Platz. Klaus Nielsen kämpfte während des Rennens immer mit dem Anschluss zu den Top 15. In der vorletzten Runde wurde ihm jedoch verfrüht das Glockenzeichen für die letzte Runde gegeben und er verausgabte sich völlig, brach dann in der wirklich letzten Runde ein und wurde nach hinten durchgereicht.
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