Specials Eventspecials 2007 Bundesliga Heubach

Impressionen

Irina Kalentieva

Moritz Milatz

Impressionen aus Heubach

Profundes Feedback für Zorro Drop und Bones Valley

bike2b-Redaktion am 10.04.2007 - 10:35 Uhr

Der Kurs beim AtelierBusche BiketheRock ist deutlich länger geworden. Die Downhill-Passage ist fast komplett neu. Jetzt haben Profis "Bones Valley" und "Zorro Drop" mal genauer unter die Lupe oder besser unter die Breitreifen genommen.

Zuschauer sollen ins Staunen geraten
"Da habt ihr eine Marke gesetzt mit diesem Kurs", meinte Manuel Fumic (Kirchheim/T.) nach den ersten Eindrücken. Spielerisch leicht umkurvte der U23-Weltmeister von 2004, durch das "Bones Valley". Ein steiler Hohlweg wird auf 600 Metern Länge 16 Mal gequert. Immer wieder geht es, die Falllinie kreuzend, an den Rändern hoch und runter. Ein Terrain, das die steuertechnischen Fähigkeiten der Biker enorm herausfordert. Ein 200 Meter langer Ziehweg lässt den Oberkörper und die Arme kurz entspannen, bevor es in den "Zorro-Drop" geht. Ein überaus steiles Gelände, das in sieben Serpentinen -Z wie Zorro - in einen spektakulären tiefen Drop mündet. Das Publikum wird nicht nur an dieser Stelle, die rund 300 Meter vom Start-Ziel entfernt ist, ins Staunen geraten. AtelierBusche wird am Zorro-Drop auch eine Kamera positionieren, die Live-Bilder auf die Videowall im Start-Zielbereich sendet.

"Belohnung" für die gefahrenen Höhenmeter
"Hei, das macht Spaß", strahlte Irina Kalentieva. Um der Mutprobe zu entgehen, lässt sich auch eine Alternative, der "chicken way" fahren. Das kostet halt ein paar Sekunden. "Das macht auf jeden Fall richtig Spaß, man hat was von den Höhenmetern, die man vorher hochgefahren ist", kommentierte der Deutsche Meister Moritz Milatz (Freiburg). Die Profis gaben den Heubacher Streckendesignern wichtige Hinweise. "Im Zorro-Drop sollte man vielleicht noch mit Rindenmulch arbeiten, damit es auch bei Regen befahrbar wird", sagte Hannes Genze (Sindelfingen), der Deutsche Marathonmeister vom Team Alb-Gold. Und Jochen Käß empfahl die Serpentinen mit Hölzern zu befestigen.

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Rundenzeiten werden um drei bis vier Minuten länger
Ralf Tiede, einer der Streckenverantwortlichen beim AtelierBusche BiketheRock, war offen für das profunde Feedback und betonte, dass man auf die Tipps reagieren werde. "Wir werden dran arbeiten, den Trail auf jeden Fall noch breiter machen und befestigen", so Tiede. Das neue Streckendesign, das war eine wichtige Erkenntnis, des Tests, wird die Rundenzeiten um drei bis vier Minuten verlängern. Der Kurs ist knapp 1 km länger und vor allem werden unzählige Schleifen im Downhill das Tempo drosseln. Ein Umstand, der den Bikern entgegen kommt, weil das Verletzungsrisiko bei einem Sturz geringer wird. Gleichzeitig werden die Sportler zwei- bis dreimal weniger häufig den brutalen Anstieg hinauf zum Rosenstein nehmen müssen. Ein Spektakel wird es aber allemal, das scheint nach den ersten Eindrücken sicher.


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