Specials Eventspecials 2007 Bundesliga Albstadt

Agnes Naumann

Podium U23

Impressionen

Frank Lehmann

Agnes Naumann auf dem U23-Podium

Team Rothaus-Cube am 21.05.2007 - 13:19 Uhr

Rothaus-Cube-Bikerin Agnes Naumann beendete den vierten Bundesliga-Lauf in Albstadt auf dem zwölften Platz und gleichzeitig als drittbeste U23-Fahrerin. Heiko Gutmann wurde bei den Männern 41. während Sascha Knöpfle im Junioren-Rennen Rang zehn belegte.

Naumann bezwingt die ungeliebten langen Berge
Obwohl es überhaupt nicht ihr Streckenprofil war, zeigte Agnes Naumann in Albstadt vor einer enthusiastischen Zuschauerkulisse eine Leistung mit der sie zufrieden sein konnte. Mit 14:55 Minuten Rückstand auf Irina Kalentieva (Russland, 1:41:05 Stunden) belegte sie Platz zwölf. Der Lohn für die sieben harten Anstiege war der dritte Platz in der U23-Wertung hinter der U23-Weltmeisterin Ren Chengyuan (China, 4.) und Ying Liu (China, 5.). "Ich mag keine langen Berge. Aber ich bin schon zufrieden, es war besser als gedacht", sagte Agnes Naumann. Sie hatte sich lange Zeit mit der gleichaltrigen Anja Gradl (Kastl) beharkt. Sabine Spitz (Murg-Niederhof) belegte mit 42 Sekunden Rückstand Platz zwei und war mit ihrer Form zufrieden. "Am Ende habe ich Krampfanzeichen gespürt. Aber ich bin zuversichtlich für den Weltcup in Offenburg", sagte Spitz. Auch bei Nina Göhl (Freiburg) zeigt die Kurve nach oben. "Alles wieder im Lot", freute sie sich über ihren sechsten Platz und vor allem über ein gutes Gefühl im Rennen.

Lehmann früh raus - Gutmann zufrieden
Für Frank Lehmann war das Bundesliga-Rennen vorzeitig beendet. Der Freiburger startete gut, bekam dann aber altbekannte Probleme mit dem Rücken. "Es ist ärgerlich", meinte er zerknirscht. Studiumsstress hatte verhindert, dass er seine notwendigen Übungen zur Rücken-Stabilisierung machte. Die Beine wären ähnlich gut gewesen wie in Heubach. Heiko Gutmann verkaufte sich als 41. mit drei Runden Rückstand ganz ordentlich. Er ließ es am Start diesmal etwas langsamer angehen und versuchte, konstant über die Runden zu kommen. Als er von Julien Absalon (Frankreich), der das Rennen souverän gewann, überrundet wurde, versuchte er, am Berg dran zu bleiben. "Das ging aber nur zehn Meter lang", grinste Gutmann. Besser ging es bergab mit dem Neuseeländer Kashi Leuchs. Dem Weltklassefahrer konnte Gutmann im Downhill folgen. "Für mich war es ein gutes Wochenende", zog der Münstertäler Bilanz und verwies auch auf das Short Race, bei dem er am Samstag Fünfter geworden war.

Fünf Runden Rückstand für Ketterer
Pascal Ketterer (Titisee-Neustadt) wurde mit fünf Runden Rückstand im Klassement als 58. geführt. Er braucht noch Zeit, um sich an seine Top-Form heran zu tasten. Der Freiburger Moritz Milatz atmete im Ziel nach zehn Runden förmlich auf. "Ich kann’s noch, endlich geht es wieder", freute sich der Deutsche Meister über seinen sechsten Platz, 3:19 Minuten hinter Julien Absalon (2:01:51 Stunden). "Ich bin konstant meinen Rhythmus gefahren", erklärte Milatz, der hinter dem viertplatzierten Wolfram Kurschat zweitbester Deutscher war. Absalon gewann vor seinem Landsmann Jean-Christophe Péraud und dem Belgier Roel Paulissen.

Anzeige

Junioren mit gemischten Gefühlen
Die Rothaus-Cube-Junioren Sascha Knöpfle und Simon Stiebjahn beendeten das Rennen über sechs Runden auf den Plätzen zehn und elf. Während für Knöpfle die Position, 4:57 Minuten hinter dem Sieger Andy Eyring (Haselbach, 1:22:32 Stunden) nicht seinen Erwartungen entsprach, konnte sich Simon Stiebjahn über seine bisher beste Platzierung in dieser Saison freuen. "Es war richtig gut", freute er sich. Nur in der Mitte des Rennens hatte er einen kleinen Durchhänger, doch am Ende fuhr er sich noch vom 15. auf den elften Rang (6:03 zurück) nach vorne. Knöpfle hatte sich vom Start weg nicht besonders gut gefühlt. "Der Berg tat ziemlich weh", bekannte er. Fabian Strecker (Kirchzarten) beendete das Rennen als bester Fahrer des jüngeren Jahrgangs auf Rang drei (1:44 zurück). Und das obwohl er einen Reifen wechseln musste und deshalb zurück fiel. Bis zur vierten Runde hatte er gemeinsam mit Markus Bauer (Wombach) in Führung gelegen. Bauer wurde erst im Sprint bezwungen.

Stefanie Andris auf Rang vier
Stefanie Andris (Stegen) hat ihre bisher beste Leistung auf dem MTB in diesem Jahr abgeliefert und wurde Vierte. In der ersten Runde hatte Andris noch Probleme. Zum einen körperlich, zum anderen weil ihr gleich auf den ersten 300 Metern die Kette herunter fiel. Danach kam sie jedoch gut in Schwung. Obwohl ihr noch einmal die Kette herunter fiel, beendete sie das Rennen als Vierte mit einem Rückstand von 4:25 Minuten auf Ines Thoma (Wildpoldsried, 1:04:53 Stunden). "Ich konnte endlich wieder Druck aufs Pedal bringen", freute sich Stefanie Andris.


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen