
Podium Masters

David Voll

Podium 2. Etappe

Podium Holzhausen

Impressionen

Pscheidl und Schneidawind

Alex Pscheidl
Schrenk siegt in Albstadt
Team Texpa-Simplon am 23.05.2007 - 09:06 Uhr
Vor einer größeren Bundesliga-Pause bis Mitte Juli traf sich am vergangenen Wochenende (19./20. Mai) wieder einmal die nahezu gesamte Weltelite im olympischen Cross Country in Albstadt auf der schwäbischen Alb.
Schrenk: erst Plattfuß dann erster Bundesliga-Erfolg
Auch die beiden Team Texpa–Simplon-Fahrer Thomas Schrenk und Simon Dörner gingen bei besten äußeren Bedingungen im Bundesliga-Aufstiegsrennen an den Start. Dabei galt es an die vorangegangenen erfolgreich bestrittenen Rennen anzuknöpfen. Um 8 Uhr schickte der Veranstalter das zirka 50 Mann starke Fahrerfeld auf die vier Kilometer lange Runde, die fünfmal zu absolvieren war. Durch den langen und extrem steilen Anstieg zu Beginn der Runde sortierte sich das Feld recht schnell und zog sich stark auseinander. Während sich Simon Dörner im vorderen Drittel um Platz zwölf einreihen konnte, musste Thomas Schrenk, den fünf Minuten vor dem Start ein Plattfuß ereilte, mit Verzögerung das Rennen von der letzten Position aufnehmen. Er ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und startete zu einer fulminanten Aufholjagd, die vor allem eine starke Vorstellung am Berg möglich machte. In der dritten Runde konnte er auf seinen Teamkollegen Simon Dörner aufschließen und beide gingen in einer größeren Verfolgergruppe in die finalen Runden. Schrenk forcierte dabei nochmals das Tempo und schob sich durch eine sehr schnelle Schlussrunde auf den ersten Platz in der Seniorenwertung. Der erste Bundesliga-Erfolg seiner Kariere war perfekt.
Achter Rang für Dörner in der Herrenkonkurrenz
Simon Dörner schraubte das Tempo in der letzten Runde ebenfalls noch einmal nach oben und erkämpfte sich einen starken achten Rang in der Herrenkonkurrenz. Wieder einmal bot die Bundesliga-Serie ein perfekt organisiertes, hochklassiges Event und die Cross-Country-Fahrer des Teams Texpa–Simplon blicken bereits mit Vorfreude auf die anstehenden Rennen der Serie in St. Märgen und Bad Salzdetfurth, sowie der Deutschen Meisterschaft in Wetter/Ruhr Mitte Juli.
Ergebnisse im Überblick:
Aufstiegsrennen Herren:
01. Römhild Andy 1. Suhler MTB Club 1:12:08
02. Eckart Christian Supercycles 1:12:22
03. Jander Timm Radsport Dressel, Scott 1:12:22
04. Thaller Florian Team Zwillingscraft 1:12:53
05. Kreibich Jürgen Ghost Racing Team 1:13:34
06. Kessler Tobias RSV Unterweissach 1:13:48
07. Daum Philpp Best Bike Parts 1:13:58
08. Dörner Simon Team Texpa–Simplon 1:13:59
09. Ettlich Tom SFV Weißenfels 1:15:00
10. Böhme Jens Best Bike Parts 1:15:33
Senioren:
1. Schrenk Thomas Team Texpa–Simplon 1:12:48
2. Goldfuss Martin Team Multicycle 1:12:50
3. Ball Matthias Trek Volkswagen 1:13:17
Voll wird Fünfter bei der Med East Challenge
Erste Etappe MEC – Prolog als Vorbelastung
Bei optimalen Bedingungen startete die vierte Auflage der Mad East Challenge mit einem Prolog von 6,5 km und 230 hm im Eisstadion in Geising. Für das Team Texpa-Simplon ging David Voll (RSV Bad Hersfeld) an den Start. Wie es sich für einen Prolog gehört, wurden in einem Abstand von einer Minute die Biker auf die Strecke geschickt. Um 16.44 Uhr rollte Voll von der Startrampe. Nach einem kurzen Asphaltstück ging es sofort in die steile Wiesenrampe, wo der Großteil der 230 hm absolviert wurde, hinauf. Nach dem Steilstück hatte der Texpa-Simplon-Fahrer schon den vor ihm gestarteten Belgier von Team Reevax eingeholt. Auf dem folgenden allmählich ansteigenden breiten Forstweg gelang es ihm weitere Fahrer zu überholen. Jedoch verlor Voll wichtige Zeit, als es in den Singletrail ging. Der Grund war ein vor ihm fahrender Teilnehmer mit einem Kinderanhänger, der dem Texpa-Simplon-Biker den Weg versperrte. Der abschließende Downhill forderte noch einmal viel Aufmerksamkeit bis ins Ziel. Doch Voll kam mit der Strecke gut zurecht. Er konnte auf Platz sechs (Herren) finishen und sich somit einen Zeitbonus von zehn Sekunden sichern.
Zweite Etappe MEC – Voll auf dem Podium
Bei der zweiten Etappe der Mad East Challenge von Vorwerk/Lengefeld nach Altenberg über 95 km und 2.200 hm erkämpfte sich der David Voll den zweiten Platz bei den Herren. Bei warmen 22°C und Sonnenschein fiel der Startschuss. Zuerst galt es eine circa 10-km-Schleife mit abschließendem Bergsprint zu absolvieren, bevor es auf die "reguläre Strecke" zurück nach Altenberg ging. Von einer relativ schlechten Startposition aus kämpfte sich Voll jedoch zügig nach vorn und lag nach dem Bergsprint auf dem siebten Rang. Zusammen mit Alexander Stark (Scott Genius Generation) gelang es nach kurzer Zeit wieder auf die sechsköpfige Spitzengruppe aufzuschließen. Voll befand sich in ausgezeichneter Verfassung und hatte keine Probleme das Tempo der Führenden um Thomas Nicke (Scott Eleven), Stefan Danowski (TrengaDe) sowie den drei Tschechen Novotny (Top Ten Factor) Hornych und Horak (beide Cyklomax Rock Machine), mitzugehen. Doch ab Kilometer 40 hatte der Texpa-Simplon-Fahrer immer wieder heftige Krämpfe und musste schließlich reißen lassen. Trotz hoher Flüssigkeitsaufnahme bis ins Ziel bekam er diese nicht in den Griff und konnte somit nicht seine volle Leistung abrufen. Im Ziel konnte er trotzdem den fünften Gesamtrang und den zweiten Platz in der Kategorie Herren für sich behaupten. Voll profitierte dabei jedoch auch von einem Kettenriss von Nicke, der bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder das Tempo in der Spitzengruppe bestimmte.
Dritte Etappe MEC – Voll bestätigt seine Leistung vom Vortag
Gleich nach dem Start sollte der steile Skihang in Altenberg eine erst Auslese des Fahrerfeldes vornehmen und es weit auseinander ziehen. David Voll hatte sich von der gestrigen Etappe gut erholt und konnte sich in der Spitzengruppe festsetzen. Das Tempo wurde von Beginn hoch gehalten und immer wieder verschärft, sodass sich nach etwa 30 Kilometer eine Gruppe von vier Fahrern (Hornych, Horak, Novotny, Danowski) absetzten konnte. Voll musste reißen lassen. In einer sehr starken vierköpfigen Verfolgergruppe fahrend, setzten bei dem Texpa-Simplon-Biker wieder starke Krämpfe ein, und er musste vorerst die Gruppe ziehen lassen. Jedoch bekam er die Krämpfe diesmal schnell in den Griff und konnte den Abstand auf die Verfolgergruppe auf circa 250 m halten. Durch eine sehr starke Leistung von Voll gelang es ihm, sogar die Lücke gegen Ende des Rennens wieder zu schließen. Zwischenzeitlich holte die Verfolgergruppe den aus der Spitze zurückgefallenen Hornych sowie den Ausreißer Christoph Hopp (Team NAT) ein. In der nun sechs Mann starken Verfolgergruppe hatte Voll noch die besten Bein. Jedoch ging er hinter dem Tschechen in den abschließenden Downhill und verschenkte damit den Tagessieg bei den Herren. Durch den heutigen zweiten Platz bei den Herren sowie dem fünften Platz in der Tageswertung konnte der Texpa-Simplon-Fahrer David Voll auch im Endergebnis der Mad East Challenge seinen fünften Gesamtrang behaupten und sich somit einen Platz auf dem Podium sichern.
Vierte Etappe MEC – Shorttrack
Zwei Stunden Regeneration nach dem Zieleinlauf der dritten Etappe mussten genügen, um den abschließenden Shorttrack absolvieren zu können. Nachdem die 20 Besten der letzten Etappe ihre Startposition auf halber Höhe des Skihangs eingenommen hatten, begann die Hatz über 3 x 500 m. Der Team Texpa-Simplon-Fahrer David Voll erwischte einen schlechten Start und verwarf somit jegliche Siegchancen. Für die Gesamtwertung hatte dies jedoch keine Konsequenzen, da es keine Zeitgutschriften, wie ursprünglich geplant, vergeben wurden.
Gesamtwertung Mad East Challenge 4:
1. Horak, Martin (Cyklomax Rock Machine) 7:04:57 h
2. Danowski, Stefan (Trenga De) + 2:08
3. Novotny, Robert (Top Ten Factory) + 2:16
4. Hornych, Vena (Cyklomax Rock Machine) + 6:13
5. Voll, David (Team Texpa-Simplon) +17:34
Golderer gewinnt Rennrad-Kriterium "Rund um die Sonnhalde"
Am verregneten Himmelfahrtstag vergangenen Donnerstag (17. Mai) entschied Roland Golderer (Team Texpa-Simplon) das 29. "Rund um die Sonnhalde" in March-Holzhausen (bei Freiburg) für sich und sicherte sich damit auch den A-Klassenerhalt rechtzeitig für die Saison 2008! Pünktlich zu Rennbeginn fing es stärker an zu regnen, womit der 2,3 Kilometer lange Rundkurs (insgesamt mussten 80,5 Kilometer zurückgelegt werden), der circa zur Hälfte über landwirtschaftliche Wege führte. Dadurch wurde er sehr anspruchsvoll, da man durch die rutschigen Kurven sehr behutsam fahren musste. Gleich nach dem Start kam ein Konkurrent zu Fall und spätestens da beschloss Golderer möglichst früh zu attackieren, um das Sturzrisiko zu minimieren und außerdem wollte er sein Ergebnis vom Vorjahr verbessern, als er nach einem Kettenriss ausscheiden musste.
Vorstoß wird nicht ernst gemeint
Etwas unerwartet setzte Golderer sich lediglich mit einem weiteren Fahrer ab, dem späteren Zweitplatzierten Benjamin Stauder (Römers Hausbäckerei). Die Verfolger, allen voran das komplette Rothaus-Team und der Dritte auf dem Podest, der amtierende Deutsche Mountainbike-Meister Moritz Milatz (Multivan Merida), nahmen unseren Vorstoß nicht wirklich ernst. Circa sieben Runden vor Schluss und nach fast 70-Kilometer-Fahrt vorne im Wind hatte Golderer das Feld alleine überrundet und somit den Sieg unter Dach und Fach.
Schneidawind bester Deutscher bei der Worldclass hallenge in Offenburg
Die World-Cup-Abteilung des Teams Texpa-Simplon nutzte am vergangenen Sonntag den C1-Marathon in Offenburg, um um weitere Punkte für die Marathonweltrangliste zu kämpfen. Das Organisationsteam um Jörg Scheiderbauer bot eine Strecke mit 110 km und 3.500 Höhenmetern auf, bei der vor allem die steilen Rampen des Schwarzwaldes die größte Herausforderung für das Fahrerfeld darstellten. Pünktlich um 8.00 Uhr gingen die Texpa-Simplon-Biker Schneidawind, Golderer und Pscheidl mit weiteren 2.000 Startern auf die Strecke.
Nach dem ersten Anstieg auf sich allein gestellt
Direkt nach Offenburg ging es nach einer neutralisierten Phase von 3 km in den ersten Schotteranstieg. Schneidawind formierte sich direkt in der Spitzengruppe mit Sandro Spaeth (Team Texner-BMC), Roman Peter (Team Trek VW International) und weiteren drei Schweizern von Team Stöckli. Pscheidl und Golderer folgten in der ersten größeren Verfolgergruppe um Platz 20. Nach 30 gefahrenen Kilometern musste Schneidawind kurz unterhalb des höchsten Punktes der Strecke die Spitzengruppe ziehen lassen. Damit verlor gerade in den folgenden eher flachen Kilometern wertvolle Zeit, da er von da ab auf sich alleine gestellt war.
Keine Hilfe von der Pannenmilch
Pscheidl hatte trotz Pannenmilch zu dieser Zeit einen Durchstich am Hinterrad und musste einen Schlauch einziehen. Damit verlor er nicht nur Zeit sondern auch seinen bis dahin guten Rhythmus. Mit zu wenig Luft im Reifen ereilte ihm ein zweites Mal das Schicksal eines Plattfusses und damit gab er entnervt das Rennen auf. Golderer hatte noch mit Nachwehen seines Sieges beim Straßenrennen am Donnerstag zu kämpfen und musste das Rennen als intensive Trainingseinheit abhacken. Er kam um Platz 30 ins Ziel.
Schneidawind behauptet sich in den Top Ten
Somit galt es für Schneidawind, die Farben des Teams unter den Top Ten zu vertreten. Bis Kilometer 80 fuhr er seinen Rhythmus, musste zwischenzeitlich nur den späteren Viertplatzierten Ramses Bekkenk (NED) ziehen lassen. Auf den letzten 30 Kilometern wurde er von einer Verfolgergruppe eingeholt. Nun galt es für den Texpa-Simplon-Fahrer nochmals alle Kräfte zu mobilisieren. Am letzten Anstieg löste er sich zusammen mit Thomas Spichtig (Stöckli) von seinen Begleitern Jörges (Bikepalast), Bettinger (Cube) und Lang (Goldwurst Power). Gemeinsam bogen sie auf die 400 Meter langen Zielgerade ein und Schneidawind konnte den Zielsprint um Platz sieben mit einer halben Radlänge für sich entscheiden.
Ergebnisse Langstrecke
01. Sandro Spaeth Texner BMC 4:14 h
02. Thomas Stoll Stöckli Craft 4:16 h
03. Roman Peter Trek VW 4:19 h
04. Ramses Bekkenk Mounainbiketeam.com 4:21 h
05. Thomas Zahn Stöckli Craft 4:21 h
06. Huber Urs Stöckli Craft 4:22 h
07. Christian Schneidawind Team Texpa-Simplon 4:25 h
08. Thomas Spichting Stöckli Craft 4:25 h
09. Marco Lang Goldwurst Power 4:25 h
10. Benny Jörges Bikepalast 4:27 h
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