
Siegerehrung

Christian Schneidawind

Siegerehrung
Voll gewinnt Aufstiegsrennen in St. Märgen
Team Texpa-Simplon am 30.07.2007 - 12:16 Uhr
Der 11. Keiler Bike Marathon fand am Sonntag in Wombach (Lohr am Main) unter maßgeblicher Beteiligung der Texpa-Simplon-Biker Golderer (Pforzheim), Schneidawind (Würzburg) und Schrenk (Oberweißenbrunn) statt.
Golderer von Anfang an vorne dabei
Ähnlich wie vor wenigen Wochen beim Spessart Bike Marathon in Frammersbach in unmittelbarer Nachbarschaft hatte es am Vortag stark geregnet und so waren die 92-Kilometer-Langstrecke (ca. 2.350 Höhenmeter) beziehungsweise die 58-Kilometer-Kurzstrecke (ca. 1.450 Höhenmeter) entsprechend schwierig zu fahren, zumal es gegen Ende der Rennen wieder anfing zu regnen. Um 8 Uhr wurden zunächst die rund 250 Starter der Langdistanz ins Rennen geschickt: Allen voran Roland Golderer, der sich gleich am ersten Schotteranstieg zusammen mit dem späteren Sieger Ramses Bekkenk (NED, Nissan) und dem späteren Drittplatzierten Max Friedrich (Voitl-Bikemaxx) absetzen konnte. Etwa zehn Kilometer später lag er nach einer kurzen Tempoverschärfung mit Bekkenk alleine in Front, was sich bis Kilometer 63 nicht mehr ändern sollte. Hier konnte dann Bekkenk einen kleinen Fahrfehler Golderers während einer Abfahrt nutzen und sich kurz vor dem längsten Singletrail-Anstieg der Strecke entscheidend absetzen. Mit circa sechs Minuten Abstand zum Sieger und Drittplatzierten beendete Golderer das Rennen sicher auf dem zweiten Platz.
Schneidawind siegt auf der 58-km-Strecke
Noch besser machte es vorher sein Teamkollege Schneidawind, der äußerst überlegen die Distanz über 58 Kilometer für sich entschied. Der Texpa-Simplon-Biker hatte noch im letzten Jahr die Langdistanz gewonnen, entschied sich aber genauso wie Kollege Schrenk für die kürzere Strecke, da er noch vor Wochenfrist als Dritter der Transalp im Einsatz war und sich für kommende schwere Rennen etwas Ruhe gönnen musste. Fast zehn Minuten lag er am Ende vor René Hördemann (KSV Baunatal), der sich wenige Sekunden vor Schrenk ins Ziel rettete, der mit dem dritten Platz seinen Ausstieg letzten Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften in Wetter etwas vergessen machte.
David Voll gewinnt Aufstiegsrennen in St. Märgen
Die Bedingungen präsentierten sich nicht gerade sommerlich beim fünften Bundesliga-Lauf in St. Märgen im Breisgau. Die am Vortag noch griffige und gut fahrbare Strecke verwandelte sich über Nacht – vor allem in den Singletrail-Abfahrten – in eine nur schwer kontrollierbare Rutschpartie. Nach einer relativ ungünstigen Startposition reihte sich der Team Texpa-Simplon-Biker David Voll (Völkershausen) auf dem sechsten Platz ein, während Simon Dörner einen miserablen Start erwischte und sich aus dem hinteren Drittel des Feldes nach vorn kämpfen musste. Nach dem Einführungsloop konnte sich Voll auf der Dritten Position festsetzten. Auf der schnellen Wiesenabfahrt gelang es ihm, den Zweitplatzierten zu überholen. Unmittelbar nach dem kurzen, aber sehr schmierigen Singletrail zog Voll auch an dem Führenden vorbei. Ab diesem Zeitpunkt fuhr der Texpa-Simplon-Fahrer das Rennen von vorn. Als in der dritten von fünf zu fahrenden Runden der Zweitplatzierte Florian Thaller (Team Zwillingscraft) bis auf etwa 50 Meter heran kam, forcierte Voll das Tempo und konnte schließlich mit einem Vorsprung von gut 60 Sekunden das Rennen für sich entscheiden.
Dörners Vormarsch wird gestoppt
Simon Dörner (Wohnau) fand erst gegen Ende des Startloops in seinen Rhythmus und drückte ab diesem Zeitpunkt stark aufs Tempo, um möglichst schnell Positionen gut zu machen. Im Downhill der ersten Runde verlor er jedoch wieder einige Zeit, da es im dicht gedrängten Feld zu zahlreichen Stürzen kam. Im langen Anstieg bot sich dann die Möglichkeit zum Überholen und Dörner fuhr schnell auf den sechsten Rang nach vorne. Im langen Anstieg jedoch zog sich durch den vielen Schlamm während eines Schaltvorgangs die Kette nach oben und riss das Schaltwerk schlichtweg ab. Für Dörner war das Rennen somit beendet. Enttäuschend, denn heute hätte auch Simon Dörner das Potenzial für einen Platz auf dem Podium gehabt.
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