Specials Eventspecials 2007 Bundesliga Bad Salzdetfurth

Hanna Klein

Hanna Klein

Podium U23

Pascal Ketterer

Hanna Klein quält sich durch

Team Rothaus-Cube am 20.08.2007 - 10:06 Uhr

Hanna Klein vom Team Rothaus-Cube beendete das letzte Bundesliga-Rennen der Saison in Bad Salzdetfurth auf Rang acht. Innerhalb der U23-Klasse machte das in der Tages- und in der Gesamtwertung Rang zwei. Agnes Naumann gab das Rennen auf.

Hanna Klein mit Magenproblemen
Die Chancen auf den U23-Bundesliga-Sieg waren für die 19-jährige Hanna Klein bereits vor dem Start auf ein Minimum gesunken, weil überraschend auch U23-Vize-Europameisterin Elisabeth Osl noch gemeldet hatte. Die Siegerin von St. Märgen hielt sogar lange Zeit mit der Weltranglistenersten und jetzt fünffachen Bundesliga-Gesamtsiegerin Irina Kalentieva (Russland) mit, belegte in Bad Salzdetfurth Rang zwei und gewann auch die U23-Bundesliga-Wertung der Damen. Hanna Klein (Freiburg) kam für ihre Verhältnisse gut ins Rennen und fuhr drei Runden lang auf dem siebten Platz. Dann bekam sie Magenprobleme, möglicherweise wegen eines Riegels oder eines Gels. "Ich habe kein Wasser bekommen und mich dann die letzten drei Runden durchgequält", erzählte Hanna Klein mit gequälter Miene. Die Südafrikanerin Yolande Speedy zog noch an ihr vorbei, sodass es für Klein am Ende Rang acht mit einer Differenz von 9:49 Minuten auf Kalentieva (1:28:28 Stunden) war.

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Atemprobleme schon in Runde eins
Rothaus-Cube-Bikerin Agnes Naumann (Freiburg) klagte bereits nach einer Runde über Atemprobleme und gab das Rennen auf. Ihrer WG-Genossin Nina Göhl ging es auch nicht wirklich gut. Sie kämpfte sich mit Moral durch das Rennen und war als Fünfte (5:57 Minuten zurück) in Abwesenheit von Sabine Spitz immerhin beste Deutsche.

Ketterer fünf Runden zurück
Bei den Herren vertrat lediglich Pascal Ketterer (Titisee-Neustadt) die Farben von Rothaus-Cube. Er fühlte sich während des gesamten Wettkampfes nicht gut und belegte mit fünf Runden Rückstand auf Sieger Fredrik Kessiakoff (Schweden) nur den 65. Platz. Kessiakoff entschied das Duell an der Spitze gegen Olympiasieger Julien Absalon (Frankreich) und Roel Paulissen (Belgien) für sich. Großes Pech hatte St. Märgen-Sieger Manuel Fumic (Kirchheim/T.), der bis zur achten von zehn Runden ein großartiges Rennen in der Spitzengruppe fuhr. Dann riss ihm jedoch die Kette und er wurde danach wegen unerlaubter Annahme von Hilfe disqualifiziert. So war Wolfram Kurschat (Neustadt/W.) als Sechster bester Deutscher.

Junioren: Platz 16 für Stiebjahn
Im Rennen der Junioren belegte Simon Stiebjahn (Titisee-Neustadt) Platz 16. Damit war Stiebjahn immerhin elftbester Deutscher und siebtbester des jüngeren Jahrgangs. "Es war okay. Am Anfang hat mir der Druck gefehlt und am Schluss hat die Bremse nicht mehr funktioniert", erklärte Stiebjahn. Auf den Sieger, den Polen Piotr Brzozka (1:18:34) hatte er 9:18 Minuten Rückstand. Marcel Fleschhut vom SV Kirchzarten wurde bester Vertreter des jüngeren Jahrgangs. Als Fünfter hatte er 2:12 Minuten Rückstand. Andy Eyring (Münnerstadt) wurde Tageszweiter vor Ole Haavardsholm (Norwegen) und Felix Euteneuer (Freiburg). Eyring hatte schon vor dem Finale als Gewinner der Bundesliga-Gesamtwertung fest gestanden. Simon Stiebjahn beendete das Klassement als Zwölfter. Rothaus-Cube-Teamkollege Sascha Knöpfle (Hubertshofen), der nicht am Start war, belegte Rang sieben.

Juniorinnen: Andris mit Defektpech
Bei den Juniorinnen hatte Stefanie Andris (Stegen) Pech, als sie an fünfter Stelle liegend, einen Reifendefekt hatte. Sie musste ihr Bike rund vier Kilometer schieben und wurde mit Rundenrückstand auf Platz acht gewertet. "Schade, es ging grade etwas besser", sagte Andris. In der Gesamtwertung belegt sie Rang vier. Ines Thoma (Wildpoldsried) gewann mit der vollen Punktzahl die Serie.


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