
4er-Team

Benjamin Brochhagen

Oliver Keßler

Kim Tofaute

Lukas Gerum
24 Stunden Dauer-Power
Team Topeak-ERGON am 08.08.2007 - 17:06 Uhr
Kämpfen um jede Sekunde – und das einmal rund um die Uhr. So lautete das Motto des Teams Topeak-Ergon beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen in Duisburg. Im Landschaftspark Nord, einem ehemaligen Hüttenwerk im Ruhrgebiet, gingen am vergangenen Wochenende Lukas Gerum, Kim Tofaute, Benjamin Brochhagen und Oliver Keßler an den Start.
Neuer Rundenrekord und schnellste -zeit
Und gleich von Beginn an machte das Quartett mächtig Dampf. Mit insgesamt 86 Runden fuhr das Vierer-Team souverän zum Sieg und stellte damit auch gleichzeitig einen neuen Rundenrekord auf. Gerum fuhr mit 15:17 Minuten sogar die schnellste Zeit auf dem sieben Kilometer langen Kurs. "Technisch war die Strecke nicht sehr anspruchsvoll und so konnte ich eine Menge Druck machen", beschrieb der 22-jährige Marathon-Spezialist das Profil. Die Wechseltaktik hatten die vier Fahrer nicht strikt vorgeben, sondern je nach Rennsituation neu entschieden. "Wir haben die Rundenzahl der einzelnen Fahrer schnell erhöht, um einen besseren Rhythmus zu finden, mehr Erholungszeit zu haben und nicht zu viel Zeit beim Fahrerwechsel zu verlieren", erklärte Brochhagen anschließend. Trotz eines Vorsprungs von teilweise über zehn Minuten auf die Verfolger von Velo-Sport hielten die Grün-Schwarzen das Tempo über die volle Distanz konstant hoch. "Eine Panne reicht schon, um etliche Minuten und eventuell sogar die Führung einzubüßen", so Tofaute, der als Ergon-Produktentwickler diesen Dauereinsatz auch gleichzeitig nutzte, um neues Material zu testen.
Brochhagen erwischte es zweimal
Von technischen Defekten blieb das Team ziemlich verschont. Nur Brochhagen erwischte es zweimal. Erst ging nach einer Kollision mit einem anderen Fahrer das Schaltwerk zu Bruch und dann hatte der 25-Jährige noch einen Plattfuß. Dadurch fiel die Equipe zwischenzeitlich sogar auf den zweiten Platz zurück, konnte sich aber schon nach zwei weiteren Runden die Führung wieder zurück erobern. Die gute Stimmung im gesamten Team galt ebenfalls als Erfolgsgarant. "Unsere Betreuer sorgten stets für perfekte Bedingungen. Daher brauchten wir uns nur aufs Fahren konzentrieren", zollte Teammanager Keßler dem Einsatz der Support-Mannschaft großen Respekt.
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