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BDR startet Pilotprojekt für Dopingprävention

bike2b-Redaktion am 21.02.2008 - 11:41 Uhr

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) startet ein Pilotprojekt für Dopingprävention. Am kommenden Wochenende sollen im Rahmen der C- und B-Trainer-Ausbildung die Übungsleiter entsprechend geschult werden.

Anti-Doping-Aufklärung der Basis effektiv gestalten
In den Landesverbänden, wo die Ausbildung der späteren Spitzensportler beginnt, sollen die Trainer die Athleten schon in frühem Alter über Doping und seine Folgen aufklären. Diese Anti-Doping-Aufklärung stellt in Augen von Hilmar Heßler aus dem Referat Jugendsport des BDR einen wichtigen Schritt dar. Die Doping-Prävention sei auf Dauer effektiver und kostengünstiger als Dopingkontrollen.

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Nahrungsergänzung und Ethik als Problemfelder
Die Fort- beziehungsweise Ausbildung umfasst 16 Einheiten, in denen die Problemfelder Nahrungsergänzung und ethische Grundfragen im Mittelpunkt stehen. Dazu soll den Übungsleitern Faachwissen vermittelt werden, wie sie gegen eine mögliche Freigabe von Doping argumentieren können. Geleitet wird die Maßnahme vom BDR-Jugendleiter Toni Kirsch und Prof. Dr. Gerhard Treutlein vom Zentrum für Dopingprävention an der PH Heidelberg. Weitere Referenten sind Manuel Ruep (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Dopingprävention), Michael Sauer (Institut für Dopinganalytik an der Sporthochschule Köln), Gert Hillringhaus (Jugendleiter des Radsportverbandes Schleswig-Holstein), Thomas Dressler (Anti-Doping-Beauftragter des Radsportverbandes Württemberg) und Dr. Sascha Severin (Soziologe und Initiator des "Neusser Modells" Dopingprävention im Radsport).

Quelle:
rad-net.de



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